Sonntag, 28. Dezember 2014

Was Elektroautos den Verbraucher kosten

ADAC Autokostenvergleich: Von Rentabilität noch weit entfernt

Fazit des ADAC Vergleichs: Trotz einer zehnjähriger Steuerbefreiung und günstigerem Strom rechnet sich derzeit nur der BMW i3. Alle anderen Elektroautos sind pro Kilometer immer noch deutlich teurer als vergleichbare Diesel und Benziner.

Wer ein Elektroauto kauft, ist zwar zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit und soll in Zukunft auch von Sonderparkplätzen, günstigeren Parkgebühren und einer Fahrerlaubnis für Busspuren profitieren: Bei der Rentabilität, sprich den Autokosten pro Kilometer, können die meisten Stromkarossen aber noch immer nicht mit vergleichbaren Diesel- oder Benziner-Modellen mithalten. Im aktuellen ADAC Autokostenvergleich schafft dies mit dem BMW i3 nur ein einziges Elektroauto. Gegenüber einem in Ausstattung und Leistung vergleichbaren 1er-Benziner von BMW (55,4 Cent) ist das E-Mobil aus München um 3,1 Cent günstiger pro Kilometer unterwegs.
Kostengünstig unterwegs: Der BMW i3 - derzeit das einzige E-Auto, das bei den Autokosten pro Kilomter besser abschneidet, als ein vergleichbares Modell mit einem konventionellen Antrieb

Möglich ist dieser Sieg im Kostenduell Strom gegen Sprit aufgrund einer nicht allzu großen Differenz im Anschaffungspreis des Elektromobils gegenüber dem klassenhöheren BMW 118i. Der Vergleich Elektromobil gegen Dieselauto endet im Fall des BMW i3 immerhin noch unentschieden: Beide Modelle kosten den Autofahrer 52,3 Cent pro Kilometer.

Für seinen Autokostenvergleich hat der Automobilclub die E-Modelle sowie die in Ausstattung und Leistung vergleichbaren Versionen von neun Herstellern unter die Lupe genommen. Nicht in allen Fällen stand dabei ein klassengleiches Modell zur Verfügung (siehe Kennzeichnungen in der Infografik). Grundlage der Berechnung sind Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- bzw. Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung – bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15 000 Kilometern.

Direkt hinter dem BMW i3 liegt im Autokostenvergleich der VW e-Golf. Mit 54,1 Cent pro Kilometer ist die Stromversion des Golfs aber bereits um 5,5 Cent pro Kilometer teurer als das vergleichbare Benzinmodell. Hinter dem VW e-Golf folgt der Elektrowagen von Nissan, der Leaf acenta. Für ihn müssen Autofahrer 7,5 Cent pro Kilometer mehr als für den vergleichbaren Benziner aufbringen. Die kosten-günstigsten E-Autos sind mit 43,0 Cent pro Kilometer der smart fortwo coupe electric drive (alte Baureihe), mit 43,9 Cent pro Kilometer der Renault Zoe Z.E. Life und mit 45,7 Cent der VW e up!. Mit Ausnahme des smart und Renault sind alle anderen E-Autos mehr als 13 Cent pro Kilometer teurer als die verglichenen Modelle mit Verbrennungsmotor. 16,2 Cent plus sind es beim E-Auto Mitsubishi Electric Vehicle gegenüber dem gar noch klassenhöheren Space Star.

Grund für die vergleichsweise bescheidenen Ergebnisse der Elektroautos ist laut ADAC immer noch der zum Teil deutlich höhere Anschaffungspreis. Da Elektro-mobile wegen ihrer begrenzten Reichweite eher auf kürzeren Strecken unterwegs sind, wirken sich die Stromkostenvorteile nicht oder kaum entscheidend aus.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Von Januar bis November 2014 wurden jedoch gerade mal 7 518 batterieelektrische Autos neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum waren es rund 2,8 Millionen Pkw mit konventionellen Antrieben. Derzeit liegt der Bestand an E-Autos bei 19 500.


Die ausführlichen Kosten sowie alle weiteren Themen rund um Autokosten bietet der ADAC auf seiner Internetseite www.adac.de/Autokosten  an.

Autokostenvergleich:



Quelle Text und Bilder ADAC



Donnerstag, 13. November 2014

110 Jahre Fahrschule: Das denken die Deutschen über ihre Fahrschulzeit

AutoScout24-Studie: 83 Prozent haben die Fahrschule gerne besucht / 58 Prozent trauen sich nicht zu, die theoretische Prüfung nochmal zu bestehen 

München, 04. November 2014 – Männer, die das 17. Lebensjahr vollendet hatten und ein amtliches Sittenzeugnis aus jüngster Zeit vorweisen konnten – das waren die Schüler der „Ersten deutschen Autolenkerschule“. Vor genau 110 Jahren, am 7. November 1904, öffnete sie in Aschaffenburg ihre Pforten. Für heutige Fahrschulen sind die Aufnahmekriterien weniger streng. Heutzutage bedeutet der Führerschein für deutsche Autofahrer vor allem Freiheit und Flexibilität. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von AutoScout24. 

Mit 18 Jahren will man nur eines, endlich frei und unabhängig werden? Was den Führerschein angeht, trifft dies zu. Bei den Motiven, eine Fahrerlaubnis zu erwerben, liegen diese Gründe ganz weit vorne: Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Autofahrer schätzen Freiheit und Flexibilität, die die Fahrerlaubnis mit sich bringt. Weitere 57 Prozent der Befragten wollen in Sachen Mobilität nicht auf andere angewiesen sein. Gut die Hälfte der Fahrer (51 Prozent) zieht das Auto aus Gründen der Bequemlichkeit anderen Verkehrsmitteln – wie Bus und Bahn, Roller oder Fahrrad – vor. Die schlechte öffentliche Verkehrsanbindung ist vor allem für die Landbevölkerung ein Thema und veranlasste 43 Prozent zur Führerscheinprüfung. Für 28 Prozent der Befragten war Autofahren schon immer ein Traum, wobei es hier deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt: Nur 20 Prozent der Frauen, aber immerhin 35 Prozent der Männer teilen diesen Traum. Auch beim Thema Status sind Männer und Frauen geteilter Meinung: Lediglich fünf Prozent der Fahrerinnen gaben an durch den Führerschein mehr Anerkennung zu bekommen, bei den Männern waren es drei Mal so viele. 

Nur 17 Prozent der Autofahrer ging nicht gerne zur Fahrschule
Für die meisten Deutschen (83 Prozent) war die Zeit in der Fahrschule eine gute. Für knapp die Hälfte (44 Prozent) in erster Linie, weil sie die Schüler ihrem Ziel Führerschein näher brachte. Weitere 17 Prozent genossen es Auto zu fahren. Ca. ein Zehntel fand vor allem ihren Fahrlehrer (11 Prozent) oder den Unterricht (9 Prozent) toll. Neue Freundschaften durch die Fahrschule waren nur für zwei Prozent der Befragten ausschlaggebend. Ein negatives Fazit ziehen lediglich 17 Prozent: Sechs Prozent nervte der Aufwand und vier Prozent machte der Unterricht keinen Spaß. Ebenso viele der ehemaligen Fahrschüler waren von Prüfungsangst geplagt. Zwei Prozent hatten kein gutes Verhältnis zum Fahrlehrer und erinnern sich deshalb nicht gerne zurück. Das Autofahren selbst jagte nur einem Prozent der Befragten Angst ein. 

Praktische Prüfung bis heute kein Problem 
Nach den Theoriestunden und der praktischen Übung folgt irgendwann die Prüfung. Drei Viertel der Befragten gab an, diese gleich beim ersten Mal bestanden zu haben. Eine Ehrenrunde erlaubte sich jeder Fünfte und vier Prozent mussten gleich drei Anläufe nehmen.

Doch wie schnell vergisst man das Gelernte? AutoScout24 fragte, wer die praktische Führerscheinprüfung heute noch im ersten Anlauf bestehen würde. 87 Prozent der deutschen Autofahrer bejahten. Beim theoretischen Examen sind sie sich dagegen nicht so sicher. Ohne vorher gezielt zu lernen, trauen sich dieses nur 42 Prozent der Befragten zu. Die anderen würden eher mit einem negativen Ausgang der Prüfung rechnen. Das wäre den Schülern der „Ersten deutschen Autolenkerschule“ im Eröffnungsjahr übrigens vollkommen egal gewesen: Denn der Führerschein wurde in Deutschland erst im Jahr 1910 eingeführt.

Zum Thema Fahrschule befragte die Innofact AG vom 24. bis 26. Oktober 2014 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht 1.040 deutsche Autofahrer. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.autoscout24.com 

Quelle: Autoscout

Montag, 27. Oktober 2014

Neue kostenlose App vereinfacht Laden von E-Autos: Per Smartphone zum Strom

Rund 3.000 Ladepunkte, 230 Betreiber, unzählige Ladekarten und Bezahlsysteme – wer heute sein E-Auto im öffentlichen Raum laden möchte, muss gut vorbereitet sein. Damit das in Zukunft bequemer funktioniert, bietet Mercedes-Benz jetzt „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ an. Über diese App finden Kunden von Mercedes-Benz und smart freie Ladesäulen und steuern den Lade- und Abrechnungsprozess. Bezahlt wird einfach und transparent per PayPal. Die Besonderheit: „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ funktioniert ohne Vertragsbindung und Grundgebühr. Ab Dezember 2014 ist die App kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar.
Mit der App Ladestationen finden und Ladestrom bequem bezahlen


Als Bertha Benz am 5. August 1888 auf ihrer Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim der Sprit ausging, half in Wiesloch der Apotheker Willi Ockel mit zwei Litern Ligroin aus. 128 Jahre nach Erfindung des Automobils ist Tanken heute wesentlich einfacher. Zumindest für den, der Benzin oder Diesel tanken möchte. Elektroauto-Fahrer fühlen sich beim Laden im öffentlichen Raum bisweilen nach wie vor wie Pioniere: Sie müssen nicht nur einen freien Ladepunkt finden – sie müssen sich außerdem auch bei unterschiedlichen Betreibern von Ladestationen registrieren, um alle öffentlichen Ladesäulen nutzen zu können. Die Registrierung ist oftmals kompliziert, die Abrechnung nicht immer transparent.

Nun wird das Laden an der öffentlichen Infrastruktur aber bald so einfach wie die Bedienung eines Parkscheinautomaten – und noch viel komfortabler: „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ ermöglicht das Aufladen eines E-Autos oder Plug-In Hybriden unabhängig vom Ladestationsanbieter. Die App in Kooperation mit der Bosch Software Innovations GmbH zeigt freie Ladesäulen in der Umgebung an; vor dem Ladevorgang erfährt der Kunde den Preis an der jeweiligen Station und authentifiziert sich bequem per Smartphone. Abgerechnet wird nach jedem Vorgang automatisch via PayPal. Ein weiterer Vorteil: Wer „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ nutzt, bleibt vollkommen flexibel. Statt mit vielen verschiedenen Ladestationsanbietern einen Vertrag abzuschließen, der oftmals mit fester Laufzeit und Grundgebühr einhergeht, profitieren Kunden der neuen App von dem Komfort einer anbieterübergreifenden Lösung. Über das Smartphone überall und jederzeit einsetzbar ohne Vertragsbindung und Fixkosten.

Die App bietet Zugriff auf annähernd die gesamte remotefähige – also via Smartphone erreichbare – öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Weitere europäische Märkte sollen Schritt für Schritt folgen. Auch die Möglichkeit einer Reservierung von Ladestationen sieht Mercedes-Benz in einer nächsten Ausbaustufe vor.

Der Dienst für Mercedes-Benz Kunden wird von der Bosch Software Innovations GmbH bereitgestellt und kann ab Dezember 2014 über apps.mercedes-benz.com/ beziehungsweise im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

Quelle: Pressetext und Bild Daimler

Plug-In Hybridautos auf der eCarTec


In dieser Woche öffnete die eCarTec in München ihre Tore. Auf der weltweit größten Messe für Elektro- und Hybrid-Mobilität geht es vor allem um technische Innovationen für die Autos der Zukunft.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Per App Fahrzeuginformationen auf Android- und iOS-Geräten lesen

EasyDiag von LAUNCH Europe verwandelt  Smartphones in Kfz-Diagnosetools  

Jetzt auch mit Facebook Gewinnspiel

 
Mit dem Smartphone selbst Diagnosen am eigenen Wagen vornehmen – was wie ein Wunschtraum vieler Autofreunde klingt, ermöglicht LAUNCH Europe mit seinem Adapter EasyDiag. Der Werkstattausrüster demonstrierte das Gerät live auf der automechanika. Angesteckt an die OBD2-Buchse des Fahrzeugs, ermöglicht EasyDiag per App-Steuerung u.a. das Lesen und Löschen diverser Fehlercodes und zeigt Live-Daten in grafischer Form an. Dabei erfolgt die Datenübermittlung zwischen Adapter und Smartphone oder Tablet drahtlos per Bluetooth.
per Smartphone Diagnose Daten auslesen


Alle handelsüblichen iOS- oder Android-Smartphones und Tablets eignen sich für den Gebrauch mit EasyDiag. Der Stecker wird einfach in die 16-Pin-OBD2-Buchse des Fahrzeugs eingesteckt, die auch die Stromversorgung sicherstellt. Zusätzlich lädt sich der Nutzer die kostenfreie EasyDiag-App bei iTunes oder im Google Play Store herunter. Nach Registrierung ist das Steckersystem einsatzbereit, um dem Fahrer Informationen zu liefern. 

Insbesondere im Falle eines Schadens ist damit schneller klar, wo der Fehler liegt.   
Motor prüfen und Steuergeräte checken Standardmäßig installiert ist OBD2-Software (On-Board-Diagnose der zweiten Entwicklungsstufe). Sie bietet Funktionen rund um das Motor-Management. So kann der User über die EasyDiag-App z.B. OBD-Fehlercodes prüfen oder Daten auslesen, wie beispielsweise die Motorkühlmitteltemperatur, die als Grafik angezeigt wird. Für mehr als 40 Fahrzeugmarken sind außerdem spezifische Zugriffe auf weitere Steuergeräte, z.B. ABS/SRS, Airbag, Automatikgetriebe etc., gegen Aufpreis erhältlich.  

Jetzt auch mit Gewinnspiel einen EasyDiag gewinnen.

Samstag, 11. Oktober 2014

Am Limit: Audi zeigt das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt

- Audi demonstriert beim DTM-Finale Potenziale des pilotierten Fahrens 

- Audi RS 7 piloted driving concept auf dem Hockenheimring  


Ingolstadt, 9. Oktober 2014 – Audi bringt das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt an den Start: Ein fahrerloser Audi RS 7 Sportback* umrundet am Sonntag, 19. Oktober, beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) den Kurs in Hockenheim.   
Audi RS7 bei autonomer Fahrt auf dem Hockenheimring im Renntempo


Der Audi RS 7 piloted driving concept absolviert die Hockenheimer Piste dabei im Renntempo. Mit den neuesten Audi-Entwicklungen an Bord wird der Technologieträger hochpräszise und millimetergenau am physikalischen Limit fahren Dabei ist er in etwa so schnell wie mit einem Profi-Rennfahrer am Steuer. Die bisherigen Tests lassen eine Rundenzeit von knapp über zwei Minuten auf dem Grand Prix Kurs erwarten, auf dieser Strecke wird der Technikträger bis zu 240 km/h erreichen. Mit dem Audi RS 7 piloted driving concept zeigt Audi die großen Potenziale des pilotierten Fahrens, die der Premiumhersteller für die Zukunft bereithält.   

Die Fahrt des sportlichsten pilotiert fahrenden Autos der Welt wird am 19. Oktober ab 12.45 Uhr live und exklusiv im Internet auf Audi MediaTV übertragen.   

Weitere Informationen gibt es ab Dienstag, 14. Oktober, 14.00 Uhr hier.   

Quelle: PM Audi

Verbrauchsangaben des genannten Modells:  
Audi RS 7 Sportback: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,5**;  CO2-Emission kombiniert in g/km: 221**  

**Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs variieren aufgrund der Räder- beziehungsweise Reifenwahl und hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.   

Zeit für Winterreifen – Tipps für den Reifenwechsel

PM 06. Oktober 2014  
  
Von Oktober bis Ostern – so lautet die Faustregel für die Phase, in der Pkw auf Winterreifen unterwegs sein sollten. Natürlich ist dabei auch die aktuelle Wetterlage ausschlaggebend, aber lange werden die in vielen Teilen Deutschlands ungewohnt spätsommerlichen Temperaturen nicht mehr anhalten. Zeit also, sich mit dem Reifenwechsel zu befassen. 


Dazu gibt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn), der bundesweite Fachverband der Reifenspezialisten in Deutschland, folgende Tipps:  


Es gibt viele Gründe, warum es sinnvoll ist, Kraftfahrzeuge im Frühjahr von Winter- auf Sommer- und im Herbst wieder zurück auf Winterreifen umzurüsten. Im Winter sind spezielle Winterreifen aufgrund ihrer auf kalte Temperaturen ausgelegten Materialmischung klar die bessere Wahl und bei Schnee- und Eisglätte per Straßenverkehrsordnung sogar vorgeschrieben – sonst muss das Auto stehen bleiben. Das wichtigste Argument jedoch: Ein Fahrzeug mit den zur Saison passenden Reifen ist einfach sicherer unterwegs, weil es den optimalen Grip bietet.
  
Auch wenn gesetzlich nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben ist, empfehlen Reifenexperten für Winterreifen mindestens 4 mm Restprofil. Mit jedem Millimeter weniger nimmt die Bodenhaftung – und damit Fahrstabilität und Bremsstärke des Fahrzeugs – deutlich ab.  


Die Automobilhersteller empfehlen zudem, die Räder bei jedem Wechsel auswuchten zu lassen. Schon eine Unwucht von zehn Gramm wirkt sich bei der Fahrt wie Hammerschläge auf das Fahrzeug aus. Es kommt zu Mehrverschleiß an Auto und Reifen sowie Lenkradvibrationen. „Da schon einmaliges Überfahren einer Bordsteinkante eine Unwucht auslösen kann, sind Einbußen bei Fahrkomfort, -sicherheit und Fahrzeuglebens- dauer vorprogrammiert, wenn nicht regelmäßig beim Radwechsel die Räder wieder auf optimale Laufruhe geprüft und eingestellt werden“, erklärt Hans-Jürgen Drechsler, Technikexperte des Reifenverbandes.  

Zu den zuverlässigsten Reifen zählen die sogenannten UHP- (Ultra-High-Performance) und Runflat-Reifen, auf denen deutschlandweit bereits jedes dritte Fahrzeug unterwegs ist. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Gerade bei UHP- und Runflat-Reifen ist es enorm wichtig, die Montage einem qualifizierten Profi zu überlassen, denn sie erfordern nicht nur spezielle Werkstattausrüstung, sondern auch besonders sensiblen Umgang beim Montagevorgang. Einen für die sichere Reifenmontage qualifizierten Betrieb erkennt man am sogenannten wdk-Zertifikat. 
WDK Gütesiegel


Zertifiziert werden ausschließlich Reifenfachhändler, deren Mitarbeiter spezielle Schulungen absolviert haben und die einen Nachweis über die erforderlichen Montagemaschinen erbringen können. Mehr Infos dazu sowie eine bequeme Suchfunktion nach zertifizierten Betrieben im Internet unter www.wdk-zertifikat.de.  

Last, but not least: Auch Fahrzeuge, die serienmäßig mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sind – und das müssen aufgrund eines neuen EU-Gesetzes alle ab 1. November neu zugelassenen Pkw, Geländewagen und Wohnmobile sein –, erfordern besondere Ausstattung und spezielles Know-How beim Reifenwechsel und gehören deshalb unbedingt in die Hände des Reifenfachmanns. Alles Wissenswerte hierzu erfahren Autofahrer auf der neuen BRV-Website www.RDKS-Wissen.de

Quelle: BRV-Reifenhandel (Bonn)  

Dienstag, 7. Oktober 2014

Gewinnspiel: Licht-Test verlost ein neues Auto


Mit drei richtigen Antworten können Autofahrer beim Licht-Test 2014 ein Auto gewinnen. Das Mitmachen ist ganz einfach: In den teilnehmenden Betrieben liegen vom 1. bis 31. Oktober Flyer mit den Fragen und weiteren Informationen rund um die Aktion aus. 

Wer also zum Licht-Test fährt, setzt auf Verkehrssicherheit und kann mit etwas Glück einen Suzuki SX4 S-Cross im Wert von rund 30.000 Euro zu gewinnen. Die Fragen stehen auch im Internet unter  www.licht-test.de

Der Gewinner wird im November benachrichtigt. Er kann den neuen Wagen dann in einem Suzuki-Autohaus ganz in der Nähe seines Wohnorts abholen.

Suzuki SX4 Cross zu gewinnen



Quelle: licht-test.de


Samstag, 4. Oktober 2014

Mehr Sicherheit beim Motorrad

Jedes dritte neue Motorrad in Europa mit ABSBosch macht Motorradfahren sichererMSC in der neuen KTM 1290 Super Adventure

  • Trend zur Sicherheitsausstattung ungebrochen
  • ABS kann ein Viertel aller Motorradunfälle mit Personenschaden verhindern
  • Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC kann zwei Drittel aller selbst verursachten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen
  • Neue KTM 1290 Super Adventure kommt serienmäßig mit Bosch MSC


Die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC von Bosch unterstützt den Fahrer in allen Fahrsituationen. Sie umfasst unter anderem ein Antiblockiersystem und eine Traktionskontrolle und bezieht auch die aktuelle Schräglage in die Regelung ein. Der Fahrer kommt so immer möglichst sicher und entspannt ans Ziel.
Quelle: Bosch

Montag, 25. August 2014

Audi A3 e-tron





In 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h – der Audi A3 Sportback e-tron zeigt, was Hybridautos auszeichnet: Drehmoment satt, von Anfang an!
Nach der ECE-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge beschränkt sich seine CO2-Emission im Durchschnitt auf 35 Gramm pro km – das entspricht einem Verbrauch von 1,5 Liter pro 100 km. Dank der ultra-Leichtbauphilosophie von Audi wiegt der Fünftürer inklusive aller elektrischen Komponenten leer weniger als 1.580 Kilogramm, dabei bietet er Platz für fünf Personen und viel Gepäck.

Wir erklären Ihnen die Technik:
A3 e-tron E-Maschine

Audi A3 e-tron Motor Explosion - YouTube

Audi A3 e-tron Motor Explosion - YouTube

 Kleine Animation zur E-Maschine mit Kupplung und Getriebe des A3 e-tron


Die Euro 6 kommt

Euro 6 einfach erklärt

Bosch zeigt, was sich mit Euro 6 für Autofahrer ändert. Von Pkw-Kaufpreis bis Umweltplakette.

VIDEO-LINK: https://www.youtube.com/watch?v=lanh3n3qrCQ 
weiterführende Infos zu den Abgasnormen und Abgaswerten


WAS IST EURO 6?

Die Emissionsnorm Euro 6 ist eine Verordnung der Europäischen Union. 

„Mit Euro 6 wird ein Diesel sauber wie ein Benziner“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und zuständig für Antriebstechnologien. Die neue Vorschrift legt vornehmlich niedrigere Maximalwerte für Partikel- und Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen fest. 
Reduzierung der Stickstoffoxid-Emissionen (NOx) von Pkw

Ab dem 1. September 2014 dürfen Diesel lediglich 80 mg Stickoxide pro Kilometer emittieren (Benziner: 60 mg pro Kilometer). Der bisherige Grenzwert für Diesel lag bei 180 mg pro Kilometer. Zum 1. Januar 2015 müssen letztlich alle erhältlichen Neuwagen die Euro 6-Grenzwerte erfüllen. 


Reduzierung der Kohlenmonoxid-Emissionen (CO) von Pkw


WAS NÜTZT DIE EURO-ABGASGESETZGEBUNG?

Seit Einführung der Euro 1-Norm im Jahr 1993 haben sich die Emissionen im Straßenverkehr drastisch reduziert. Fortschrittliche Kfz-Technik, wie Bosch sie liefert, reduziert die Emission von Stoffen wie CO2, Stickstoffoxiden sowie von Partikeln. Die technische Weiterentwicklung von Antrieben zeigt Wirkung: Seit 1990 wurde die Partikelemission beim Diesel um rund 99 Prozent reduziert. Ein moderner Diesel hat heute eine rund 98 Prozent geringere Stickoxid-Emission als ein Selbstzünder von Anfang der 1990er Jahre. Durch die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden die Emissionen noch weiter sinken.


WERDEN AUTOS JETZT TEURER?

Vergleichbare Euro 6-Modelle liegen preislich in der Regel gleichauf mit der Euro 5-Variante. Manchmal enthalten Euro 6-Modelle zusätzliche Ausstattungspakete, welche den Listenpreis erhöhen – beispielsweise ein anderes Getriebe oder eine andere Bereifung. Zieht man den Aufpreis solcher Extras ab, lässt sich aktuell keine signifikante Verteuerung bei Euro 6-Modellen erkennen.


WAS VERÄNDERT EURO 6 TECHNISCH? 

Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Ingenieure bei Bosch intensiv mit dem chemischen Prozess der Verbrennung und entwickeln Lösungen, um die NOx-Emission zu vermindern. Das zeigt die Entwicklung des Diesel-Motors: Ein moderner Diesel hat heute eine rund 96 Prozent geringere Stickoxid-Rohemission als ein Selbstzünder vom Anfang der 1990er Jahre.

Dieselfahrzeuge benötigen eine perfekt abgestimmte Abgasreinigung, um die niedrigen Euro 6-Grenzwerte zu unterschreiten. Bei einem Fahrzeuggewicht bis etwa 1 700 Kilogramm kann ein kostengünstiger NOx- Speicherkatalysator die Anforderungen erfüllen. „Bei schweren Fahrzeugen kommt man am SCR-Katalysator mit dem Zusatzstoff AdBlue nicht vorbei“, sagt Dr. Markus Heyn, Vorsitzender des Bereichsvorstands Diesel Systems bei der Robert Bosch GmbH. Bei diesem System wird die Flüssigkeit AdBlue, eine geruchsneutrale Harnstofflösung, eingespritzt. Diese reagiert mit den Abgasen und wandelt Stickstoffoxide in harmlosen Wasserdampf und Stickstoff um. AdBlue wird bei den gängigen Serviceintervallen nachgefüllt. 


BEKOMMT MEIN ALTES FAHRZEUG WEITERHIN DIE GRÜNE PLAKETTE?

An der Zuteilung der Umweltplaketten ändert sich mit dem Umstieg auf Euro 6 nichts. Wer also aktuell mit seinem Euro 4 oder Euro 5-Fahrzeug eine grüne Plakette für Innenstädte erhält, behält diese auch mit der Umstellung zum 1. Januar 2015. 


WAS ÄNDERT EURO 6 FÜR AUTOFAHRER?

Für diejenigen, die bereits ein Auto haben: Nichts. Sie können weiter auf ihr Fahrzeug bauen. Nach aktuellem Stand bleibt die Kfz-Steuer für Euro 5-Diesel konstant. Auch die Einfahrt in Umweltzonen ist wie bisher möglich. Käufer von Neufahrzeugen, sollten sich jedoch der Umstellung auf Euro 6 bewusst sein, wenn sie ein Modell favorisieren das auf dem letzten Stand der Technik ist.


Quelle Bild und Text Bosch Presse

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse .    



Montag, 28. Juli 2014

Elektromobilität bei der Kfz-Innung nimmt Fahrt auf

München, 28. Juli 2014. Elektroautos kommen in Fahrt. Für das Kfz-Gewerbe ist es
unumgänglich, sich im Rahmen des technologischen Wandels weiter zu qualifizieren. Die Kfz-Innung München-Oberbayern hat dies als ihren Auftrag erkannt und im Rahmen des bundesweiten „Schaufensters für Elektromobilität“ ein Qualifizierungsprojekt in ihrem Berufsbildungszentrum aufgelegt. Hierfür wurde nun ein neues Schulungsgebäude in Garching bei München eröffnet.

„Mit diesem zusätzlichen Schulungsstandort haben wir einen Glücksgriff getan“, freute sich
Innungsobermeister Hans Medele anlässlich der Eröffnungsfeier. „Das Gebäude ist für unsere
Zwecke optimal: Ausreichend Werkstattfläche, eine hervorragende elektrische Gebäudeinfrastruktur, Räumlichkeiten für theoretische Schulungselemente, eine gute Verkehrsanbindung – das ist wirklich klasse“, so Medele weiter.


Karl Straub, MdL, Dr. Dietmar Gruchmann (Erster Bürgermeister Stadt Garching), Hans Medele (Obermeister der Kfz-Innung) und Karl Burghart (stellv. Obermeister) eröffnen die neue Schulungswerkstatt für Elektromobilität.

Vor 200 Gästen eröffnete Medele gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Karl Straub
(Pfaffenhofen) und dem Ersten Bürgermeister der Stadt Garching, Dr. Dietmar Gruchmann, die
Schulungswerkstatt, indem sie das klassische „Rote Band“ zerschnitten. Bürgermeister Gruchmann war in seinem Grußwort stolz darauf, dass das Thema Elektromobilität in seiner Stadt nun nicht mehr nur durch den Forschungscampus der Technischen Universität München eine Rolle spiele, sondern auch das Kfz-Gewerbe ein besonderes Projekt zur Elektromobilität vor Ort umsetze. Der Landtagsabgeordnete Karl Straub selbst freute sich nicht nur als politischer Vertreter über die Initiative der Kfz-Innung: Als mittelständischer Autohaus-Unternehmer wisse er bestens, wie wichtig gut qualifizierte Mitarbeiter für den Erfolg eines Betriebes seien.

Der BMW i3, eines von aktuell sieben eingesetzten Schulungsfahrzeugen der Kfz-Innung „begrüßt“ die Eröffnungsgäste.


„Die Elektromobilität erobert sich langsam aber stetig ihren Anteil im Kfz-Markt. Inzwischen gibt es eine erhebliche Vielfalt an Modellen und es ist für das Kraftfahrzeuggewerbe an der Zeit, auch im After Sale sich intensiv mit den Anforderungen dieser Technologie auseinander zu setzen. Dies hat die Kfz-Innung München-Oberbayern frühzeitig erkannt und folgerichtig auch beschlossen, ihren Teil zur Bewältigung der Anforderungen für die Branche beizutragen,“ führte Obermeister Medele in seiner Festansprache aus.

Bereits 2010 führte das Berufsbildungszentrum der Kfz-Innung München-Oberbayern bundesweit erste Pilotschulungen zur Hochvolttechnologie in Kraftfahrzeugen durch. Dieses Engagement stellte gewissermaßen das Saatkorn zum heutigen Projekt dar, welches zur Schaffung der neuen Schulungsstätte führte.

In dem Projekt der Kfz-Innung München-Oberbayern werden Qualifizierungsbausteine für
Fachkräfte aller Ebenen des Kraftfahrzeughandwerks und des Zweiradmechanikerhandwerks
entwickelt. 

Möglich wird das insbesondere durch den „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“. Im bayerisch-sächsischen Projekt „Elektromobilität verbindet“ stellt das Thema Aus- und Weiterbildung einen von fünf Schwerpunkten dar. An „Elektromobilität verbindet“ sind insgesamt mehr als 150 Unternehmen oder öffentliche Institutionen beteiligt, darunter Audi, BMW, E.ON, MAN, Siemens, die Stadtwerke München und viele mehr. Eines dieser Einzelprojekte trägt die Kfz-Innung München-Oberbayern. 

In Bayern engagiert sich das Handwerk in erheblichem Maße: So ist die Kfz-Innung nicht nur mit einem eigenen Qualifizierungsprojekt am Start, sondern beteiligt sich auch an einem gewerkeübergreifenden beruflichen Weiterbildungsprogramm mit dem Namen „Smart Advisor“. Hier werden Fachspezialisten des Handwerks zu Beratern für Endkunden, Betriebe und Kommunen qualifiziert. Sie werden befähigt, Konzepte für die Integration von Elektro- und Hybridfahrzeugen in Fuhrparks und dezentrale Energieversorgungsstrukturen zu entwickeln und deren Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz zu bewerten. Unter der Federführung der Handwerkskammer für München und Oberbayern haben sich hierfür insgesamt fünf Handwerkskammern, drei Elektro-Innungen und drei Kfz-Innungen zu einem Projektkonsortium zusammen getan.

Dabei bedarf es eines hohen Maßes an Engagement aller Beteiligten, um ein neuartiges und
derartig umfassendes Projekt erfolgreich „auf die Straße zu bringen“, wofür sich
Innungsobermeister Medele in seiner Rede explizit bedankte.

Mit diesem Signet wirbt die Kfz-Innung München-Oberbayern für Ihr Qualifizierungsprojekt.


Pressemitteilung Kfz-Innung München und Oberbayern

Lesen Sie auch Einzelheiten zur ersten Hochvolt Prüfung für Elektromobilität in diesem Schulungsgebäude.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Rede zum Internationalen Wiener Motorensymposium

Wir stellen Ihnen die Rede von Rupert StadlerVorsitzender des Vorstands der AUDI AG, anlässlich des Wiener Motorensymposiums am 08. Mai 2014 vor.
Rupert Stadler (Audi)

- Es gilt das gesprochene Wort -

Meine Damen und Herren,

Das Wiener Motorensymposium ist die Hochburg aller europäischen Automobilkongresse. Bevor Sie tief in technische Details einsteigen, werfe ich einen Blick auf die Mobilität der Zukunft als Gesamtbild. Ich werde dabei über den strategischen Technologie-Mix sprechen und Ihnen eine Roadmap für eine markt- und kundenspezifische Mobilität der Zukunft aufzeigen.

Drei Aspekte sind mir heute wichtig:


  • Erstens die Frage nach dem Antrieb der Zukunft. Je mehr Autos rund um den Globus unterwegs sind, desto wichtiger wird es, diese effizient anzutreiben.
  • Gleichzeitig ist das Auto kein in sich geschlossenes System. Es nutzt immer mehr Daten aus seiner Umgebung. Auch das hilft, den Verbrauch zu senken. Und: Es macht das Autofahren sicherer und hilft, Zeit zu sparen. Daher ist Car-to-car und Car-to-X-Vernetzung mein zweiter Punkt.
  • Und drittens werfe ich ein kurzes Schlaglicht auf den Kunden von morgen. Technik darf nie Selbstzweck sein. Unsere Industrie ist gut beraten, wenn der Kunde und seine Bedürfnisse und Wünsche Maß aller Dinge sind.

Damit zum ersten Punkt, den Antrieben: Mit welchem Konzept fahren wir in Zukunft am effizientesten: Brennstoffzelle? Batterieelektrische Fahrzeuge? Plug-in-Hybride? Oder doch weiterhin klassische Verbrennungsmotoren, die wir etwa mit synthetischem Kraftstoff betreiben? Fakt ist: Wir werden noch eine ganze Weile lang ein Nebeneinander der verschiedenen Konzepte erleben. Jedes hat eigene Stärken und Schwächen. Gegeneinander aufrechnen kann man das nicht. Nach dem Motto: Was ist mehr wert: Die große Reichweite beim Diesel, oder dass beim batterieelektrischen Auto lokal keine Abgase entstehen? Ein Geschäftsmann mit vielen Dienstreisen antwortet da anders als ein emissions-geplagter Großstadt-Bewohner.

Als OEM wollen Sie natürlich möglichst viele Nutzerprofile abdecken. Gleichzeitig müssen Sie priorisieren. Alleine schon wegen der hohen Investitionen für neue Technologien. So treffen Sie auf dem Weg zum Erfolg nicht nur auf die Frage nach der besten Technik, sondern vor allem auf die Frage nach dem optimalen Technologiemix. Da ist es ein enormer Vorteil für uns als Premiummarke Audi, Teil des Volkswagen-Konzerns zu sein. Jede Marke kann auf die spezifischen Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe fokussieren. Im Zusammenspiel der Marken bauen wir gleichzeitig Know-how und Erfahrungen in großer Breite auf.

Schauen wir mal in die Glaskugel: Im Jahr 2030 werden aktuellen Studien zufolge rund 40 Prozent aller neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge elektrifiziert oder teil-elektrifiziert sein. Fast zwei Drittel davon in Form von Hybrid-Antrieben. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mehr als 80 Prozent haben dann nach wie vor einen Verbrenner an Bord. Der Diesel-Anteil dürfte zu heute stabil bleiben.

Im Verbrennungsmotor steckt ein jahrzehntelanger Entwicklungsvorsprung. So eine Technologie ist nicht einfach von heute auf morgen überholt. Im Gegenteil: Wir sehen nach wie vor Potenzial, Diesel- und Ottomotoren weiter zu verbessern. Ich halte 15 Prozent Effizienzsteigerung bis 2020 für machbar.

Weiter an der Effizienz-Schraube zu drehen, ist die eine Aufgabe. Gleichzeitig gilt es, die Fortschritte auch für Kunden spürbar zu machen. Bei Audi tun wir dies unter anderem im Zeichen von „Audi ultra“. Ein Auto verdient sich bei uns die Bezeichnung „ultra-Modell“, wenn es der CO2-Champion einer Baureihe ist  und auch im Wettbewerb zu den Spitzenreitern gehört. Zum Beispiel beim A6 2.0 TDI ultra* mit 114 Gramm CO2 pro Kilometer – und das bei 190 PS Leistung.  Oder beim A3 1.6 TDI ultra* mit 85 Gramm. So haben die Kunden mit Audi ultra ein valides Effizienz-Gütesiegel, an dem sie sich beim Kauf ihres Autos orientieren können.

Meine Damen und Herren,

hier in Wien stellen wir Ihnen zum Jubiläum „25 Jahre TDI“ die neue Generation unserer V6-TDI-Motoren vor. Wir haben Fahrleistung und Laufkultur weiter gesteigert und gleichzeitig Verbrauch und CO2-Emissionen deutlich gesenkt. Die Details dazu hören Sie heute Nachmittag.

Weltweit sind vier von zehn unserer Auslieferungen mit TDI-Aggregaten motorisiert – in Deutschland sind es sogar zwei Drittel. Selbst die USA hat den Diesel für sich entdeckt: 30 Prozent unserer Q7*-Kunden dort wählen den TDI. Beim A3* waren es in der vorangehenden Generation sogar 50 Prozent. Deshalb bieten wir in der neuen Generation mit Limousine und Sportback gleich zwei A3-Modelle in den USA mit TDI an.

Der nächste Entwicklungsschritt ist die elektrisch angetriebene Verdichter. Unser Technikchef ist ein großer Fan des neuen e-Laders. Professor Hackenberg schwärmte neulich: „Mit elektrischer Aufladung schaffen Sie beim Ampelstart in den ersten zwei Sekunden locker einen Vorsprung von gut zwei Autolängen.“ Am e-Lader wird deutlich: Für moderne Antriebstechnik sind heute Elektronik- und Elektrik-Kompetenz gefragt. Ein 48-Volt-Bordnetz macht es möglich,  dass wir sehr schnell, sehr viel Energie an Bord nutzen können. Leistung und Drehmoment sind beim e-Lader ohne Verzug abrufbar. Und ich verspreche Ihnen: Wir werden heuer ein High-Performance Auto mit neuem Power-Dieselmotor und E-Lader vorstellen, das all das abdeckt, was unsere Marke ausmacht. Motoren der neuesten Generation werden wir stufenweise elektrifizieren.

Wie fällt denn der Effizienz-Vergleich zum elektrischen Fahren aus? 

Das ist zunächst eine Frage des Blickwinkels. Wir als Hersteller werden tank-to-wheel gemessen. Aber das ist nur eine sehr verkürzte Teilbetrachtung. Ein umfassendes Maß für Nachhaltigkeit ist das nicht. Wenn der Kunde sein E-Auto nicht mit regenerativem Strom lädt, ist „Zero Emission“ bei genauem Hinschauen oft eine Mogelpackung – weil die Emissionen zwar nicht am Auspuff, aber zum Beispiel am Schlot eines Kohlekraftwerks erfolgen. Legt man den Mix im europäischen Stromnetz zugrunde, käme ein batterieelektrisches Automobil der Kompaktklasse well-to-wheel schnell auf 80 g CO2/km. Und noch einen Schritt weiter – im Life-Cycle-Assessment müssen wir die Energie-intensive Batterieproduktion mit berechnen. Kommt hier ebenfalls keine grüne Energie zum Einsatz, ist ein effizienter Diesel über die Gesamtlebensdauer auf Augenhöhe mit dem batterieelektrischen Auto. Auch die Brennstoffzelle ist bei ganzheitlicher Betrachtung nicht automatisch das Allheilmittel, für das sie Manche halten. Vor allem wegen der hohen Wasserstoff-Verdichtung an der Tankstelle: mindestens 700 bar Druck – das kostet richtig viel Energie.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Wir brauchen das Elektroauto! Und es ist tatsächlich ein zentraler Baustein im Technologie-Mix für eine nachhaltige Zukunfts-Mobilität. Aber mit „Technologie-Mix“ ist in diesem Fall eben mehr gemeint als das, was unter der Motorhaube steckt. Es geht um ein Gesamtkonzept für Mobilität. Neben den Herstellern sind Städteplaner, Bauträger, Stromanbieter und viele weitere Disziplinen gefordert. Denn großes Potenzial schlummert an den Schnittstellen der Mobilität. Deshalb bieten wir zum Beispiel A3 e-tron*-Kunden gemeinsam mit einem Energieversorger gleich auch den grünen Strom für ihr Auto an. Er stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraftwerken in Deutschland, der Schweiz und hier in Österreich.

Und mit unserem Audi e-gas-Projekt haben wir einen Weg aufgezeigt, Ökostrom in synthetisches Gas umzuwandeln. Mit einer speziellen Tankkarte können Fahrer unseres A3 g-tron* dieses Gas deutschlandweit tanken und ihr Auto damit CO2-neutral betreiben – bei voller Langstreckentauglichkeit.

Einige von Ihnen würden jetzt sicher gerne über den Wirkungsgrad einer Power-to-Gas Anlage diskutieren. Und uns vielleicht raten, den Windstrom lieber direkt für Elektroautos zu verwenden. Der Clou an der Sache ist: Wir nutzen überschüssigen Windstrom. Energie, die sonst komplett wirkungslos verpuffen würde.

Mit Audi e-gas, das wir in der weltgrößten Power-to-Gas-Anlage im norddeutschen Emsland produzieren, können 1.500 Audi A3 g-tron* jährlich jeweils 15.000 Kilometer CO2-neutral fahren. Das ist mehr als ein Wort.

Auch bei Benzin und Diesel entwickeln wir nicht-fossile Energieträger. Entsprechende Audi-Forschungsprojekte laufen gerade in Labors in Frankreich und New Mexico. Und jetzt stellen Sie sich das Maximal-Szenario vor: e-tron Plug-in-Antrieb unter der Haube und e-Kraftstoff im Tank. In der Stadt fahren wir elektrisch  und über Land mit synthetischem Benzin und Diesel. So erreichen wir eine CO2-neutrale Mobilität ohne Einschränkung der Reichweite.
An dieser Stelle noch ein paar Worte zu unserer PHEV-Strategie. Vor zwei Jahren habe ich hier beim Motorensymposium bereits ausführlich das Für und Wider der Elektromobilität diskutiert. Klar ist: Über Erfolg und Misserfolg entscheidet am Ende der Markt. Deshalb darf sich E-Mobilität vor Kunde keine Blöße geben. Nur so wird sie ihr Potenzial als Effizienz-Technik voll entfalten. Denn nur so bringen wir ausreichend E-Autos auf die Straße. Wir haben uns dafür entschieden, unsere Fahrt in die Zukunft des Automobils mit Plug-in-Hybriden aufzunehmen, weil wir im PHEV in der aktuellen Phase die Technik mit dem höchsten Alltagsnutzen für unsere Kunden sehen. Denn er verlangt ihnen keine Kompromisse ab: bei der Reichweite, bei der Sicherheit und bei der Langzeitqualität.  Die typische Tagesreichweite fahren sie elektrisch emissionsfrei. Doch sie haben die Gewissheit, mit dem TFSI-Motor auch deutlich mehr als 900 Kilometer weit zu kommen. Beim A3 e-tron* mit einem Normverbrauch von 1,5 Liter, was 35 Gramm CO2 bedeutet.

So lernen unsere Kunden das elektrische Fahren kennen, ohne permanent, nervös auf den Ladestand schauen zu müssen. Das wird besser werden – da bin ich überzeugt –  wenn der Kunde erst mal gute Erfahrungen gesammelt hat. Doch dafür müssen Infrastruktur und Technik alltagstauglich sein. Deshalb werden wir batterieelektrische Audi-Modelle hochpräzise an die Kundenerwartungen anpassen.

Zwei weitere Vorteile hat unsere e-tron Strategie: Sie gibt uns einerseits die Möglichkeit, unsere Effizienztechnologien in der gesamten Modellpalette anzubieten. Wir bringen jedes Jahr ein neues e-tron Modell auf den Markt. Und andererseits integrieren wir diese Autos in die gleiche Fertigungslinie wie die anderen Modelle, wir brauchen dafür kein eigenes Elektroauto-Werk. Das heißt: Wir produzieren nachfragegerecht und minimieren dabei unternehmerisches Risiko.

Jetzt verlassen wir mal unsere klassische Kerndisziplin. Und zwar mit meinem zweiten Punkt: Wie nutzen wir Informationen aus der Umgebung des Autos, um das Fahren effizienter und sicherer zu machen? Es geht darum, Mobilität an jedem beliebigen Ort, zu jeder Zeit – sprich: in jeder spezifischen Situation optimal zu steuern.

Denken Sie an die Möglichkeiten, die durch vorausschauende Informationen aus der Navigation entstehen. Wenn das Auto zum Beispiel weiß, dass es hinter der Bergkuppe bergab rollen kann, signalisiert ein Prädiktiver Effizienz Assistent dem Fahrer, wann er den Fuß vom Gas nehmen kann. Dadurch lassen sich im Kundenbetrieb mehr als zehn Prozent Antriebsenergie sparen. Wir bringen diesen Assistenten bald in Serie. Und wir arbeiten bereits intensiv an weiteren Schritten. Neben Navigationsdaten nutzen wir künftig Echtzeit-Verkehrsdaten, Informationen aus der Umfeldsensorik und Car-to-car-Kommunikation. Dadurch lässt sich die ideale Schaltstrategie berechnen, wir können das Wärmemanagement oder die Abgasnachbehandlung optimal steuern, und ebenso wird der Fahrbetrieb mit elektrifizierten Antriebe effizienter. Daneben bedeutet ein vorausschauender Antrieb für den Kunden mehr Komfort und mehr Fahrspaß – zwei Punkte, die bei meinem nächsten Beispiel in der Regel nicht sonderlich ausgeprägt sind: nämlich bei der Parkplatzsuche.

Man hat herausgefunden: Ein Drittel des Innenstadtverkehrs in Berlin entsteht, weil Autofahrer einen Parkplatz suchen. Der Punkt ist: Es gibt immer freie Parkplätze, nur: Sie zu finden ist die Kunst. Parkleitsysteme am Straßenrand sind heute schon Gang und Gäbe. Der nächste Schritt ist eine zentrale Parkraumsoftware, die sich direkt mit der Navigation vernetzt. Möglicherweise zeigt sie nicht nur aktuell freie Parkplätze an, sondern auch Prognosen, wo demnächst ein Platz frei wird. Zum Beispiel weil sie weiß, dass im nahe gelegenen Stadion in wenigen Minuten das Fußballspiel zu Ende geht.

Vielleicht hat der Fahrer dem System per Spracheingabe sogar mitgeteilt, was er in der Stadt alles erledigen muss. Die Software reserviert dann vorab genau den freien Parkplatz, bei dem die Laufdistanz insgesamt minimal ist. Früher hat man das Thema verkürzt auf die Idee der „autogerechten Stadt“. Heute geht es genauso um das „stadtgerechte Auto“. Mit unserer Audi Urban Future Initiative zeigen wir: „Auto findet Stadt“. Ideal ist, wenn sich beide Seiten einander annähern.

Wenn Autos nicht nur mit der Infrastruktur kommunizieren, sondern auch miteinander, dann entsteht Schwarmintelligenz. Das erhöht die Sicherheit – zum Beispiel wenn ein vorausfahrender Wagen die nachfolgenden vor Glatteis warnt. Und es wird uns helfen, Staus zu reduzieren. Verkehrsforscher gehen davon aus, dass sich die Kapazität der Fahrbahn bereits vervierfacht, wenn jedes zehnte Auto regelmäßig seine Position und Geschwindigkeit weiter gibt, und wir dies für vorausschauendes, computerberechnetes Fahren nutzen.

Schon sehr bald bringen wir das pilotierte Fahren bis 60 km/h in Serie. Wir haben einen Piloten entwickelt, der im Stau das Lenken, Bremsen und Gas geben übernimmt. Die Fahrer gewinnen so wertvolle Lebenszeit – viel Lebenszeit! In Mexiko-City verbringt ein Autofahrer 30 Tage pro Jahr im Stau. Auch wenn die Verantwortung immer beim Fahrer bleibt, so unterstützen wir ihn doch nach besten Kräften mit Assistenzsystemen. So steigt die Sicherheit – und im Übrigen auch die Effizienz. Nicht nur beim Verbrauch, ein Audi-Fahrer ist unterwegs immer mit seinem privaten und beruflichen Umfeld vernetzt.

Kein Blick aufs Handy – sondern ein integrierter Zugriff auf Kontakte und persönliche Nachrichten. Kein gefährliches Suchen nach CDs – sondern eine integrierte, persönliche Musik- und Video-Bibliothek. Der Audi wird zum größten und sichersten Mobile Device.
Damit bin ich bei meinem letzten Punkt für heute angekommen: Den Kunden von morgen und ihrem Mobilitätsverhalten in unserer digitalisierten und individualisierten Welt. Aktuell sind weltweit mehr als eine Milliarde Autos unterwegs. Bis zum Jahr 2030 könnte sich diese Zahl verdreifachen. Den typischen Kunden von morgen gibt es nicht. Je mehr Menschen Auto fahren, desto vielfältiger werden natürlich auch die Wünsche und Anforderungen.
Fahre ich in zehn Jahren wirklich nur noch mit meinem Auto? Oder ist es zum Beispiel eines der bis zu drei Modelle pro Jahr,  die ich mir per Select-Rate vor die Tür stellen lasse? Ein Cabrio im Sommer, einen Avant für den großen Familienurlaub, ein SUV für den Winter zum Beispiel. Das geht bei uns mit dem flexiblen Mietmodell Audi select. Wir haben hier noch eine Reihe Ideen im Köcher.

Fahre ich in zehn Jahren ausschließlich mit dem Auto? Oder sind die Verkehrsträger bis dahin so intermodal vernetzt, dass ein Optimum aus Zeit, Öko-Effizienz und persönlichem Komfort entsteht? Eine App wird dann zum zentralen Mobilitätsplaner. 

Auf Basis meines Kalenders und der aktuellen Verkehrslage empfiehlt die App, wann ich losfahre und womit ich bis wohin reise.

Dritte Frage: Fahre ich in zehn Jahren die ganze Zeit selbst? Sicher nicht. Ich nutze bestimmt im Stau und beim Einparken intelligente Assistenten des pilotierten Fahrens.
Und viertens: Muss ich in zehn Jahren noch zum Arbeiten ins Büro fahren? Oder fängt das im vernetzten Automobil nicht schon beim Einsteigen an? Weil ich mich in meiner gewohnten digitalen Umgebung bewege.

Allein diese vier Fragestellungen zeigen: Unsere Welt verändert sich an allen Ecken und Enden. Sorgen wir mit technischem Fortschritt für mehr Nachhaltigkeit. Überwinden wir die Grenze zwischen Mobilität und Immobilität. Individuelle Mobilität ist die Geschäftsgrundlage für unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben. So gesehen, geht es heute und morgen nicht nur um Antriebe für Autos. Es geht auch um eine starke Antriebsfeder für Wachstum und Wohlstand.

Ich wünsche Ihnen ein spannendes Wiener Motorensymposium!

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi A3 1.6 TDI ultra
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 3,2; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 85
Audi A3 Sportback:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,0 - 3,3; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 162 - 88
Audi A3 Limousine:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,0 - 3,3; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 162 - 88
Audi A3 Sportback e-tron:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 1,5; 
CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 35
Audi A3 Sportback g-tron:
Kraftstoffverbrauch kombiniert: CNG 3,3-3,2 kg/100 km, Benzin 5,2 - 5,0
l/100 km 
CO2-Emission kombiniert: CNG 92-88 g/km | Benzin 120 - 115 g/km
A6 2.0 TDI ultra
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 4,4; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 114
Audi Q7
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 10,7 - 7,2; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 249 - 189

Quelle: Audi

Mittwoch, 5. März 2014

Audi in Genf: Drei Weltpremieren und ein ganz besonderes Showcar

Wir zeigen Ihnen mit welchen Modellen Audi auf dem diesjährigen Genfer Autosalon begeistert.

Montag, 3. März 2014

Nissan bringt intelligenten Rückspiegel

Dank hochauflösendem LCD-Monitor kann einem weder eine tiefstehende Sonne noch großgewachsene Fondpassagiere die Sicht nach hinten stören.

Störungsfreies weil digitales Bild


Als Autofahrer kennt man das: Wenn die Sonne tief steht oder großgewachsene Passagiere im Fond sitzen, verwandelt sich der Innenspiegel im Auto in ein nahezu nutzloses Accessoire. Die Sicht nach hinten tendiert gegen null. Der intelligente Rückspiegel von Nissan kann  dieses Problem lösen.

So ein Spiegelbild hat man bei tiefstehender Sonne

Der Smart-Mirror von Nissan liefert unabhängig von den äußeren Bedingungen stets beste Sicht. Im Gehäuse des Innenspiegels ist nämlich ein LCD-Monitor integriert, der auf Knopfdruck aktiviert werden kann. Anstellte des herkömmlichen Spiegelbildes erscheint dann das Bild einer hochauflösenden Kamera, die am Heck montiert ist.

Das kristallklare Bild trüben weder die äußeren Bedingungen noch die C-Säulen des Fahrzeugs, großgewachsene Fondpassagiere oder bis zum Dach gestapeltes Reisegepäck. Die 1,3 Millionen Pixel starke Kamera filtert Sonnenstrahlen und das Scheinwerferlicht nachfolgender Verkehrsteilnehmer, sodass Autofahrer nicht geblendet werden. Auch Regen, Schnee oder Nebel können dem Smart-Mirror nichts anhaben.

„Neben der bestmöglichen Sicht schafft der intelligente Rückspiegel außerdem Spielraum für neues und aufregendes Design künftiger Modelle, da der Spiegel eine Alternative zu möglichst großen Heckscheiben ist. Wir haben damit die notwendige Flexibilität für neue Formen und weitere Verbesserungen bei Aerodynamik und Kraftstoffverbrauch“, erklärt Andy Palmer, Chief Planning Officer und Executive Vice President bei Nissan.

Quelle Bilder und Text: Nissan

Neue Serie: Elektrotechnische Grundlagen

Kfztech.de beginnt eine neue Serie über elektrotechnische Grundlagen im Auto

Die neue Serie richtet sich in erster Linie an Kfz-Mechatroniker Auszubildende.
Weg von Formeln werden einfach und prägnant die Zusammenhänge der Elektrotechnik erklärt, immer auch im Hinblick auf das Automobil.

Die Serie startet mit drei Seiten:


Der Grundaufbau eines Atoms (Grafik: kfztech.de)


Samstag, 1. März 2014

Erneut Warnung des KBA: Stahlräder können brechen

Öffentliche Warnung: Weitere Pkw-Stahlräder des Herstellers Reifen Go! GmbH können brechen 

Flensburg, 28.02.2014. Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor der Benutzung weiterer Pkw-Stahlräder des Herstellers Reifen Go! GmbH, die bundesweit an Händler verkauft wurden. Das KBA hatte bereits am 2. Januar 2014 erstmals vor der Benutzung von vier verschiedenen Stahlrädern des Herstellers Reifen Go! GmbH gewarnt, nachdem es festgestellt hatte, dass die Festigkeit der betroffenen Stahlräder dieses Herstellers nicht ausreichend ist. Im schlimmsten Fall kann sich ein solches Rad infolge eines Bruchs während der Fahrt vom Fahrzeug lösen.

Vor diesem Hintergrund hat das KBA umfangreiche Produkttests aller von Reifen GO! vertriebenen Stahlräder durchgeführt und dabei festgestellt, dass bei zwei weiteren in den Verkehr gebrachten Radtypen die Dauerfestigkeit nicht ausreichend ist. 

 Wie erkennen Sie diese Stahlräder und wie sind sie gekennzeichnet? 

Radtyp: ungültiges Typ-Genehmigungszeichen: Radgröße:

RG 18325 KBA49071 6,5Jx16 
RG 19247 KBA49067 6,5Jx16 


Von der ersten Produktwarnung sind Stahlräder mit folgender Kennzeichnung betroffen: 

Radtyp: ungültiges Typ-Genehmigungszeichen: Radgröße:
RG 18245 KBA49060 6Jx15 
RG 16445 KBA49061 6Jx15 
RG 19045 KBA49068 6,5Jx16 
RG 18425 KBA49070 6,5Jx16 

Die Kennzeichnungen sind auf der Radaußenseite eingeprägt. 


Vor der weiteren Nutzung der Räder wird gewarnt! 
Zum Zwecke des Rückrufs wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Händler. 

Ansprechpartner im KBA: Stephan Immen 0461 316-1293

Dienstag, 4. Februar 2014

Der neue Silberpfeil

Erfolgreiche Tests bei Mercedes

Er ist Beauty & Beast zugleich, der neue Mercedes F1 W05 - der neue Silberpfeil 2014. Es wird sicher kein alleiniger Durchmarsch mehr von Sebastian Vettel geben, denn die Konkurrenz hat aufgerüstet für die neue Saison.
Sender: RatgeberTVLänge: 02:29 sponsored by snacktv