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Dienstag, 17. November 2015

Der Winter steht vor der Tür - Deutsche Autofahrer unvorbereitet

Knapp die Hälfte hat noch keinen Wintercheck am Auto vorgenommen /
87 Prozent der Autofahrer fühlen sich im Winter teilweise unsicher

München, 17. November 2015 –
Der Winter steht vor der Tür und macht den Autofahrern bald wieder mit schlechter Sicht und glatten Straßen das Leben schwer. 87 Prozent der Deutschen fühlen sich zumindest ab und zu unsicher, wenn sie im Winter Auto fahren. Trotz dieser Angst und der „O bis O“-Regel (Oktober bis Ostern) hatten im Oktober erst 57 Prozent ihr Fahrzeug auf die Wintertauglichkeit geprüft bzw. winterfit gemacht. Dies ergab eine im November durchgeführte repräsentative Studie des Online-Automarkts AutoScout24.

Ausrede: Noch keine Zeit gefunden
Fast die Hälfte (43 Prozent) hat bisher keine Überprüfung für den Winter vorgenommen. Die meisten geben an, dass sie einfach noch nicht dazugekommen sind (31 Prozent). Acht Prozent halten das für unnötig und drei Prozent wissen nicht, was sie an ihrem Auto kontrollieren sollen. „Ein gut gewartetes Auto senkt das Unfallrisiko vor allem im Winter“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer. „Mit dem AutoScout24 Werkstattportal ist ein Wintercheck schnell online vereinbart und in einer Werkstatt ganz in der Nähe professionell durchgeführt. So erreichen die Autofahrer auch bei winterlichen Straßen sicher ihr Ziel.“ Beim Wintercheck sollten nicht nur Frostschutz und Reifen kontrolliert werden. Ein „richtiger“ Wintercheck enthält deutlich mehr Prüfpunkte. Der beim AutoScout24 Werkstattportal buchbare Wintercheck umfasst standardisiert 15 Checkpunkte wie die Prüfung von Licht, Bremsen, Frostschutz im Kühlmittel, Elektronik, Getriebe und Fahrwerk durch einen erfahrenen Fachmann. Die Preise der Werkstätten in der Umgebung hierfür können online verglichen werden: http://werkstatt.autoscout24.de/wintercheck/

Frauen fühlen sich unsicherer als Männer
Spätestens wenn der Schnee fällt, dürften die meisten schnell noch einen Wintercheck durchführen. Denn Eis und Schnee haben große Wirkung auf das Sicherheitsempfinden. Lediglich 13 Prozent der deutschen Autofahrer gaben an, sich nie unsicher zu fühlen, wenn sie im Winter Auto fahren. Besonders unerschrocken sind Männer mit 18 Prozent im Vergleich zu sieben Prozent der Frauen. Als nur selten durch winterliche Verhältnisse gefährdet empfand sich ein gutes Drittel (36 Prozent) der Befragten – Männer in 43 Prozent der Fälle, Frauen in 28 Prozent. 45 Prozent der Teilnehmer gaben an, manchmal eine Unsicherheit zu verspüren. Hier waren wieder mit 55 Prozent mehr weibliche Autofahrer betroffen als männliche (36 Prozent). Immerhin sieben Prozent der Befragten gaben an, sich beim Fahren im Winter sehr oft oder fast immer unsicher zu fühlen. Vor allem Frauen gaben diese Antwort (elf Prozent), aber nur drei Prozent der Männer.

Viele Gründe sprechen gegen den Winter
Dass der Winter nicht die Lieblingszeit der Autofahrer ist, hat viele Gründe: Die Hälfte (50 Prozent) hat keine Lust, ihr Auto von Schnee und Eis zu befreien. Außerdem bemängeln viele die schlechte Sicht – entweder durch frühe Dunkelheit (34 Prozent), beschlagene Scheiben (31 Prozent), tiefstehende Sonne (29 Prozent) oder die Scheinwerfer der anderen Verkehrsteilnehmer (21 Prozent). An eisglatten Fahrbahnen stört sich beinahe ein Drittel (32 Prozent) der befragten Fahrer und ein knappes Viertel (24 Prozent) an den vermehrten Staus. Fast ebenso viele (23 Prozent) finden wegen des Schnees am Straßenrand schlechter einen Parkplatz. 22 Prozent der Befragten schätzen es nicht, wegen der Straßenverhältnisse und der Winterreifen langsamer fahren zu müssen. Zu kalt im eigenen Auto ist es nur sieben Prozent der deutschen Autofahrer.


Zum Thema „Winterfest“ befragte die Innofact AG vom 03. bis 05. November 2015 im Auftrag von AutoScout24 1.035 Autofahrer, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahr) und des Geschlechtes quotiert. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.