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Donnerstag, 1. August 2013

BMW i3 Weltpremiere in New York, London und Peking

Serienversion des BMW i3 weltweit zeitgleich vorgestellt

Reithofer: BMW i3 ist ein großer Sprung nach vorneBMW i3 setzt neue Maßstäbe bei nachhaltiger MobilitätBereits über 90.000 Interessenten für Probefahrt angemeldet


Die BMW Group stellte am Montag den 29. Juli 2013 die Serienversion ihres ersten vollelektrischen Serienfahrzeugs innerhalb der BMW Group den innovativen BMW i3 zeitgleich in New York, London und Peking vor.

mehr zur Technik
BMW i3


Der BMW i3 wurde speziell für den Elektroantrieb und die Mobilitätsbedürfnisse von Kunden in Megacities konzipiert“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Montag bei der Weltpremiere des Fahrzeugs in New York. Wie jeder BMW verfügt auch der BMW i3 - das - über sportliche Gene und zeichnet sich durch pure Fahrfreude aus. „Der BMW i3 setzt in allen Stufen über die Entwicklung, Produktion wie auch im Bereich Aftersales neue Maßstäbe im Bereich der nachhaltigen Mobilität“, sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner bei der zeitgleichen Vorstellung des BMW i3 in Peking.
BMW i3

 Reichweite von 130 bis 160 Kilometern in der Regel völlig ausreichend

Die Reichweite des Fahrzeugs liegt bei 130 bis 160 Kilometer. Die Erfahrungen der BMW Group mit den Testflotten von MINI E und BMW ActiveE haben ergeben, dass 130 bis 160 km Reichweite für die überwiegende Mehrheit der Fahrer völlig ausreichend ist. Die tägliche Fahrstrecke beträgt im weltweiten Durchschnitt lediglich 64 km.

BMW i3 - zu sehen ist der Elektronatrieb und ein Teil des Batteriepacks


 Auf Wunsch kann der BMW i3 außerdem mit einem Reichweitenverlängerer (Range Extender) ausgestattet werden, der das Ladeniveau des Lithium-Ionen-Akkus während der Fahrt konstant hält, sobald dieses auf einen bestimmten Wert gesunken ist. Diese Funktion übernimmt ein 25 kW/34 PS starker Zweizylinder-Benzinmotor, der unmittelbar neben dem E-Antrieb über der Hinterachse untergebracht wird. Die maximale Reichweite im Alltagsbetrieb erhöht sich damit auf rund 300 Kilometer.

Niedrige Betriebskosten und weltweit hohes Interesse
Der BMW i3 wird im November 2013 in Deutschland und einer Reihe weiterer europäischer Märkte starten. Weitere Märkte wie die USA, Japan und China sollen im ersten Halbjahr 2014 folgen. In der Basisversion wird der BMW i3 in Deutschland 34.950 Euro kosten, der Preis für die optionale Ausstattung mit Range Extender beträgt 39.450 Euro.

Die Betriebskosten des BMW i3 sind vergleichsweise günstig: Die Unterhalts- und Betriebskosten liegen in einem Zeitraum von drei Jahren beispielsweise rund 40% unter denen eines in Deutschland zugelassenen und ausgesprochen sparsamen 320dA. In anderen Ländern kann dieser Wert je nach Förderumfang von Elektrofahrzeugen sogar über diesem Wert liegen.

Das Interesse der Öffentlichkeit am BMW i3 und BMW i insgesamt ist sehr hoch und die Resonanz positiv: Inzwischen verfügt BMW i weltweit über mehr als 1,2 Millionen Fans auf Facebook, über 90.000 Interessenten haben sich bereits für eine Probefahrt mit dem i3 angemeldet.
BMW i3 - Ladestation zu Hause

BMW i3 setzt beim Thema Leichtbau neue Maßstäbe

Der BMW i3 verfügt über zahlreiche technologische Innovationen. So verfügt er beispielsweise unter anderem über eine Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff sowie ein Chassis aus Aluminium und setzt in puncto Leichtbau neue Maßstäbe. Mit einem Leergewicht von 1.195 Kilogramm ist er leichter als die meisten Fahrzeuge des Kompaktsegments und bietet zugleich deutlich mehr Platz für die bis zu vier Insassen.

Das geringe Gewicht trägt zur Agilität und Dynamik des BMW i3 bei. Der Elektromotor des Fahrzeugs erzeugt eine Leistung von 125 kW/170 PS sowie ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern, das unmittelbar aus dem Stand heraus zur Verfügung steht. Den Spurt von null auf 60 km/h absolviert der BMW i3 in 3,7 Sekunden und von null auf 100 km/h in 7,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Effizienzgründen auf 150 km/h limitiert.

Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Für die BMW Group spielt das Thema Nachhaltigkeit eine herausragende Rolle. Bei der Produktion des BMW i3 im Werk Leipzig wird beispielsweise der dafür benötigte Strom aus Windkraft erzeugt. Neben der CO2-freien Stromversorgung konnten zudem im Vergleich zu dem ohnehin sehr effizienten BMW Produktionsdurchschnitt noch einmal 50% Energie und 70% Wasser eingespart werden.

Weltmarkt für E-Fahrzeuge dürfte 2013 auf über 150.000 zulegen

Der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich positiv: Nachdem im vergangenen Jahr weltweit knapp 93.000 Elektrofahrzeuge zugelassen worden sind, wird im laufenden Jahr bereits mit insgesamt über 150.000 Einheiten gerechnet.


Quelle Text und Bilder: BMW Presse, 

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Volvo startet Entwicklung von Brennstoffzellen

Mit schöner Regelmäßigkeit  verschwindet das Thema Brennstoffzelle in der Versenkung, um dann plötzlich doch wieder aufzutauchen. Man darf gespannt sein, ob sich die Brennstoffzelle nicht doch noch in einer Fahrzeugtechnologie durchsetzen kann. Von Volvo kam nun die folgende vielversprechende Meldung:

Volvo startet Entwicklung von Brennstoffzellen



Einsatz zur Reichweitenerweiterung bei Elektrofahrzeugen 
▪ Enge Zusammenarbeit mit der Powercell Sweden AB 
▪ Erprobung erster Prototypen ist schon in 2012 möglich

Köln/Göteborg. Der schwedische Premium-Hersteller Volvo beginnt mit der Entwicklung einer neuen Generation von Elektroantrieben für Automobile. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen der Schwedischen Energie Agentur wird das Unternehmen die Entwicklung von Brennstoffzellen starten, mit der die Reichweite von Elektrofahrzeugen deutlich erweitert werden kann. Bereits im Jahr 2012 sollen dazu zwei Prototypen auf Basis des Volvo C30 DRIVe Electric erste Testfahrten im Alltagsverkehr absolvieren. 


„Damit forcieren wir unsere Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Elektromobilität. Bisher sorgen Batteriekosten und -größe dafür, dass rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge eine vergleichsweise beschränkte Reichweite aufweisen. Mit Hilfe von Brennstoffzellen kann die Fahrstrecke bis zum Wiederaufladen deutlich ausgeweitet werden. Gleichzeitig erweitern wir unsere Kompetenz auf den Gebieten Brennstoffzelle und Wasserstoff", erläutert Stefan Jacoby, Präsident und CEO der Volvo Car Corporation.

Volvo Cars kooperiert bei diesem Projekt mit dem Unternehmen Powercell Sweden AB. In der ersten Phase des Projekts wird dabei in einer Studie ein so genannter Range Extender realisiert, der aus einer Brennstoffzelle und einem Reformer besteht. Die Aufgabe des Reformers ist es, aus flüssigem Kraftstoff, in diesem Fall Benzin, Wasserstoff-Gas zu gewinnen. Aus diesem Wasserstoff-Gas wird von der Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt, die den Elektromotor des Fahrzeugs antreibt. 

Die Technologie produziert elektrische Energie ohne den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NOx), Schwefeloxiden (SOx) und Rußpartikeln. Auf Grund dieses hocheffizienten Prozesses wird der Ausstoß von CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich reduziert. Als Endprodukte fallen elektrische Energie, Wasser und ein geringer CO2-Anteil an. Die Technologie kann auch mit erneuerbaren Kraftstoffen angewendet werden.  

Deutlich gesteigerte Reichweite
Mit Hilfe dieser Technologie kann die Reichweite von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen um bis zu 250 Kilometer erweitert werden - zuzüglich der Reichweite, die aus den mitgeführten Batterien des Fahrzeugs resultiert. Brennstoffzellen-Hersteller rechnen damit, die Kosten durch verfeinerte Technologien und höhere Stückzahlen deutlich senken zu können. 

Eine weitere Unterstützung der Schwedischen Energie Agentur vorausgesetzt, wollen Volvo Cars und Powercell in der zweiten Phase zwei Testfahrzeuge fertigen, die auf dem aktuellen Volvo C30 DRIVe Electric basieren. Die Testphase für diese Fahrzeuge soll dann im Jahr 2012 beginnen.

„Wir befinden uns derzeit in einer sehr frühen Phase der Entwicklung, in der es noch nicht möglich ist, Aussagen über eine Markteinführung von Elektrofahrzeugen mit Range Extender zu treffen. Die Entscheidung darüber fällt unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt und den Möglichkeiten, die sich daraus eröffnen", sagt Stefan Jacoby.
Quelle: Bild und Text Volvo