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Freitag, 17. Januar 2014

Julia Engel beim Poetry Slam

einfach zauberhaft...


Donnerstag, 2. Januar 2014

Öffentliche Warnung des KBA:

Stahlräder für PKW der Typen RG 16445, RG 18245, RG 18425 und RG 19045 können brechen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor der Benutzung von Stahlrädern der Typen RG 16445, RG 18245, RG 18425 und RG 19045, die bundesweit an Händler vom 18.10.2012 bis 30.10.2012 verkauft wurden.

Dies kann dazu führen, dass sich das Rad infolge eines Bruchs während der Fahrt vom Fahrzeug löst.

Wie erkennen Sie solche Stahlräder und wie sind diese gekennzeichnet? Betroffen sind nur Stahlräder mit folgender Kennzeichnung:

Radtyp: ungültiges Typ-Genehmigungszeichen: Radgröße:
RG 18245 KBA49060 6Jx15
RG 16445 KBA49061 6Jx15
RG 19045 KBA49068 6,5Jx16
RG 18425 KBA49070 6,5Jx16

Die Kennzeichnungen mit o. g. Angaben sind auf der Radaußenseite eingeprägt. 


Wer solche Stahlräder besitzt, erhält weitere Informationen über den Ablauf der Rückrufaktion der betroffenen Stahlräder unter der E-Mail-Adresse: technik@reifen-go.de  oder unter der Telefonnummer:  0201 649 36 40-0


Ansprechpartnerin beim KBA: Anna Lena Wismar 0461 316-1283

Dienstag, 31. Dezember 2013

Automatisiertes Fahren -

Würden Sie sich vom eigenen Auto chauffieren lassen?

Für viele Autofahrer ist das ein attraktiver Gedanke, so die aktuelle Mobilitätsstudie von Continental.

Hannover, Dezember 2013. Staus, Berufsverkehr, Baustellen, Parkplatzmangel – immer mehr Menschen empfinden den alltäglichen Verkehr als Stress. Entsprechend aufgeschlossen stehen sie dem automatisierten Fahren gegenüber. SMS schreiben, telefonieren, Mails checken oder einfach den Gedanken freien Lauf lassen, während das Fahrzeug sicher dem Ziel entgegen fährt – das klingt für viele Autofahrer verlockend.
Sicher ankommen – ohne Stress
Nicht immer ist Autofahren die reine Freude. Viele Fahrer fühlen sich von der steigenden Verkehrsdichte gestresst. Mehr als zwei Drittel sprechen sich in der „Mobilitätsstudie 2013“ von Continental  für das automatisierte Fahren aus – vor allem bei langen Autobahnfahrten sowie in Stop & Go- und Stausituationen.
76 Prozent der Befragten sprechen sich für automatisiertes Fahren bei langen Fahrten aus, 70 Prozent für die Nutzung in Staus auf der Autobahn, 39 Prozent bei Stadtfahrten, 36 Prozent bei Überlandfahrten und 27 Prozent für alltägliche Wege. Das geht aus der jetzt veröffentlichten „Mobilitätsstudie 2013“ von Continental hervor, einem der weltweit führenden Automobilzulieferer. Dazu befragte das Marktforschungsinstitut infas 1.000 Autofahrer in Deutschland, den USA, Japan und China sowie jeweils 200 in Frankreich, Indien und Brasilien, außerdem Verkehrspsychologen, Juristen und Experten der Automobilindustrie.

Nach der eigenen Nutzungsabsicht befragt, möchten sich deutsche Autofahrer vor allem durch Autobahnbaustellen (69 Prozent) und Staus (54 Prozent) chauffieren sowie ihr Fahrzeug automatisiert in Parkhäusern (46 Prozent) einparken lassen. „Diese Bedürfnisse passen bestens zu den Entwicklungsmöglichkeiten der kommenden Jahre. Denn teilautomatisierte Fahrzeuge werden im ersten Schritt Fahrten durch Baustellen und Staus auf der Autobahn bewältigen, gefolgt von der Möglichkeit, sein Fahrzeug in einem Parkhaus automatisiert einparken zu lassen“, sagt Continental-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhart.
Den Trend zum teil- und vollautomatisierten Fahren bestätigt auch Prof. Dr.-Ing. Andreas Rößler von der Fakultät Informationstechnik der Hochschule Esslingen. „Der verstärkte Einsatz von elektronischen Fahrerassistenzsystemen wird die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Ich bin überzeugt, dass sich der Trend zum vollautomatisierten Fahrzeug fortsetzen wird. Bei autonom fahrenden Autos wird sich der Verkehrsdurchfluss erhöhen, und weniger Staus werden die Folge sein. Außerdem wird der Verkehr in Zukunft sicherer werden, wenn der Unsicherheitsfaktor Mensch wegfällt. Denn für über 90 Prozent aller Unfälle ist der Mensch verantwortlich“, betont der Leiter des Fraunhofer Anwendungszentrums Kompetenzzentrum für energetische und informationstechnische Schnittstellen von Mobilitätssystemen.
Erschreckend: Laut Continental-Studie waren mehr als die Hälfte der befragten deutschen Autofahrer (59 Prozent) schon einmal in einen Unfall involviert. Häufigste Unfallart sind dabei Auffahrunfälle (44 Prozent). „Notbremsassistenten sind für alle Fahrzeugklassen verfügbar. Auffahrunfälle können damit in vielen Fällen ganz vermieden werden. Durch erste Rabatte bei Versicherern für mit Notbremsassistenten ausgestattete Fahrzeuge werden diese Systeme künftig Einzug in alle Fahrzeugklassen halten“, zeigt sich Continental-Vorstandsmitglied Frank Jourdan überzeugt.

Continental geht davon aus, dass die Opferzahlen im Straßenverkehr durch das automatisierte Fahren erheblich gesenkt werden können. Ziel ist die schrittweise Automatisierung bis 2025. Ab 2016 könnten bereits teilautomatisierte Systeme Fahrer in Stop & Go-Situationen bis 30 Stundenkilometer auf der Autobahn entlasten. In den USA erhielt Continental als erster Automobilzulieferer schon 2012 die Testlizenz für automatisiertes Fahren auf öffentlichen Straßen im Bundesstaat Nevada.

Quelle: Pressetext Continental


Sonntag, 29. Dezember 2013

Studie Automatisiertes Fahren von Continental

mehr bei: Studie Automatisiertes Fahren von Continental

Continental Mobilitätsstudie 2013 zeigt: Deutsche Autofahrer wollen Automatisiertes Fahren für die Autobahn


Hannover, 12. Dezember 2013. Autofahrerinnen und -fahrer in Deutschland stehen dem Automatisierten Fahren grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. In der „Continental Mobilitätsstudie 2013“ erachtet eine klare Mehrheit der Befragten eine entsprechende Technologie vor allem auf Autobahnen für sinnvoll: 76% votieren für den Einsatz bei langen Fahrten, 70% für die Nutzung in Staus auf der Autobahn. Für alltägliche Wege (27%), sowie Stadt- (39%) und Überlandfahrten (36%) wird Automatisiertes Fahren von den Befragten als weniger relevant eingestuft. Nach der eigenen Nutzungsabsicht befragt, möchten sich heimische Autofahrer vor allem durch Autobahnbaustellen (69%) und -staus (54%) chauffieren sowie ihr Fahrzeug automatisiert in Parkhäusern (46%) einparken lassen.
Automatisiertes Fahren - Continental

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Laserlicht und OLED-Technik auf dem Vormarsch

„LED ist fast wieder von gestern“, titelte die Zeit unlängst. „Die nächste Generation der Autoleuchten steht bereits vor dem Durchbruch, Xenon und Halogen werden verschwinden“, so das Online-Magazin weiter. 

Die Vermutung liegt momentan nahe, dass der Laser bereits in naher Zukunft die Hauptbeleuchtung übernehmen wird und die Blink-, Rückleuchten, die bisher durch Glühlampen und LEDs befeuert werden, bald durch die OLEDs ersetzt werden. 

 Audi R18 e-tron quattro mit Laserlicht

Was ist eine OLED?

Eine OLED ist auch eine Leuchtdiode, allerdings eine organische, was sich in dem zusätzlichen O ausdrückt. Bisher beschränkte sich der Einsatz der OLED-Technologie auf Bildschirme und Displays, doch künftig werden sie auch im Auto eingesetzt werden. Der Grund liegt darin, dass sie kaum Platz beanspruchen und sich flächige Lichtquellen formen und auf der Karosserie anbringen lassen, ohne Löcher bohren zu müssen. Die OLED wird aber auch das Interieur beleuchten,  Denkbar ist laut Christian Bölling von Osram etwa ein beleuchteter Dachhimmel oder Bereiche des Fußraums ließen sich so erhellen. Eine gute Idee wäre es auch,wenn man bei Dunkelheit die Türgriffe mit OLEDs erhellt, damit die Insassen nicht ins Leere greifen. 

Das OLED-Prinzip: Organische Materialien werden in hauchdünne Glasscheiben eingeschlossen. Wenn durch die organische Schicht Strom geleitet wird, leuchten OLEDs. Allerdings sind die OLEDs momentan noch zu hitzeempfindlich, sie schmoren in der Sonne zusammen. Ab 2015 werden Sie aber wohl in Serie gehen.

Zukunft Laserlicht


Eine andere Technik ist bereits ausgereift, wenn auch noch nicht im Auto: der Laser. BMW und Audi arbeiten an Hauptscheinwerfern mit Lasertechnik.

Die Vorteile des Laserlichts sind eindeutig: Die Lichtausbeute, gemessen in der Einheit Lumen pro Watt, ist höher. Laut BMW sind mit dem Laserlicht 170 Lumen pro Watt zu schaffen, bei herkömmlichen LED sind es 100 Lumen pro Watt. Und der Energieverbrauch ist im Vergleich zu den bereits sparsamem LED-Scheinwerfern noch einmal um die Hälfte geringer, was auch Kraftstoffkosten senkt Aber den Entwicklern geht es in erster Linie darum Bauraum einzuzusparen. Eine LED weist als quadratische Lichtquelle eine Seitenlänge von einem Millimeter auf, während eine Laserdiode nur ein Hundertstel Millimeter groß ist.

Das Laserprinzip:

Laser ist eine engl. Abkürzung für. Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). Laserstrahlen sind elektromagnetische Wellen wie auch beim normalen Licht. Jedoch unterscheidet es sich in seiner Stärke, Bündelung und Frequenz sehr deutlich. 

Im Kfz werden die blauen Laserstrahlen durch eine Phosphor-Kristalllinse geleitet und umgewandelt. Das erzeugt ein rein weißes für den Menschen angenehmes und ungefährliches Licht, welches die Straße homogen ausleuchtet.

Laser im Fahrzeug

BMW i8

Der BMW i8, der 2014 debütiert, verfügt serienmäßig über LED-Frontscheinwerfer. Das optionale Fernlicht soll Ende 2014 in einer Sonderserie mit Laserlichttechnologie auf den Markt kommen.

Audi R18 e-tron

2014 startet die Marke mit den Vier Ringen bei den 24 Stunden von Le Mans und in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC erstmals mit Laser-Licht. Das innovative Laser-Licht ergänzt die LED-Hauptscheinwerfer des neuen Audi R18 e-tron quattro. „Das Laser-Licht eröffnet in Zukunft auch für unsere Serienmodelle ganz neue Möglichkeiten.“, erklärte Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG, im Dezember 2013.

Quellen: Zeit, Osram, Audi, BMW, wikipedia,