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Zulassungszahlen KBA Januar 2024

Die Nummer 1 der Segmente und die Nummer 1 der alternativen Antriebe Pressemitteilung 05/2024 –  Kraftfahrt-Bundesamt   Flensburg, 7. Februa...

Mittwoch, 18. November 2015

Der neue Toyota Prius

Vierte Generation emittiert lediglich 70 g/km CO2

  • Verbrauch liegt bei 3,0 Litern auf 100 Kilometern
  • Von 0 auf 100 km/h in sportlichen 10,6 Sekunden
  • Neues Hybridsystem, neue Plattform und neues Design
Köln. Der neue Toyota Prius ist so effizient wie niemals zuvor. Jede Prius Generation seit 1997 verbesserte sich bei CO2-Emissionen und Verbrauch gegenüber dem jeweiligen Vorgänger, aber nie war der Fortschritt so groß wie beim neuen Modell: Mit 70 g/km CO2 und einem Normverbrauch von 3,0 Litern auf 100 Kilometern setzt die vierte Generationen neue Maßstäbe*. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell lag noch bei 89 g/km CO2 und 3,9 Litern Verbrauch. 
Toyota Prius - Vierte Generation emittiert lediglich 70 g/km CO2

Um die Effizienz zu steigern, wurde das Hybridsystem des neuen Prius umfassend überarbeitet. Zudem wurde ein besonders aerodynamisches Karosseriedesign entwickelt. Fahrdynamik, Handling und Ansprechverhalten wurden ebenfalls verbessert und richten sich jetzt deutlich stärker nach den Bedürfnissen des Fahrers.

Im neuen Prius arbeitet der bewährte und nun weiterentwickelte 1,8-Liter VVT-i-Benzinmotor mit einem Wirkungsgrad von jetzt 40 Prozent – der weltweit beste Wert für einen Ottomotor. Reibung und mechanische Verluste wurden so reduziert, dass ein Maximum an Energie aus dem Kraftstoff gewonnen werden kann. Auch weitere Komponenten des Prius wurden neu entwickelt oder überarbeitet, um Gewicht einzusparen und so die Effizienz zu steigern, darunter Getriebe, Elektromotor und die Hybrid-Kontrolleinheit.

Die neue Nickel-Metallhydrid-Hybrid-Batterie ist kompakter und leistungsstärker. Angeordnet ist sie jetzt direkt unter den Rücksitzen, so dass keine Kompromisse beim Kofferraumvolumen eingegangen werden müssen.

Einen wichtigen Beitrag zu den neuen Top-Werten leistet auch die Aerodynamik: Ein niedrigerer Schwerpunkt und schlankere Linien bilden ein auffällig scharfkantiges Design und ermöglichen gemeinsam mit Änderungen am Unterboden einen hervorragenden Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 cW.

Auch die Alltagstauglichkeit des neuen Prius wurde erhöht: Die vierte Generation ist die erste, die dank einer ungebremsten Anhängelast von 725 Kilogramm in der Lage ist, einen kleinen Anhänger zu ziehen.

Mehr Fahrspaß
Der neue Prius beschleunigt von null auf 100 km/h in 10,6 Sekunden und im Bereich der für Überholvorgänge relevanten Geschwindigkeiten von 80 auf 120 km/h in 8,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Die Gesamtleistung des neuen Hybridsystems beträgt 90 kW/122 PS.

Dabei konnte der Fahrspaß im neuen Prius unter anderem durch ein verbessertes Beschleunigungsverhalten gesteigert werden. Erreicht wurde dies durch eine umfassende Weiterentwicklung der Hybrid-Kontrolleinheit. Dank einer optimaleren Unterstützung durch Batterie und Elektromotor wurde das charakteristische Aufheulen des Motors beim Beschleunigen, vermindert und ein natürlicheres Fahrerlebnis geschaffen.

Grundlage für das dynamische Potenzial des Prius ist die neue GA-C Plattform, die als erste auf der Toyota New Global Architecture (TNGA) Plattformstrategie basiert. Sie ermöglicht unter anderem einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt (- 2,5 cm), was Handling und Fahrstabilität optimiert und auch die Basis für die Effizienz-Steigerung liefert.

Erreicht werden diese Verbesserungen durch eine im Vergleich zum Vorgängermodell um 60 Prozent gesteigerte Karosseriesteifigkeit. Neue Schweiß- und Herstellungstechniken sowie ein größerer Anteil leichter und hochfester Stähle haben dies möglich gemacht. Zu besserem Handling, mehr Stabilität und damit höherem Komfort für die Passagiere trägt auch eine neue Doppelquerlenker-Hinterachse bei. Abrollgeräusche werden reduziert und der Geradeauslauf verbessert.

Diese neuen Qualitäten kombiniert mit einem schnelleren Ansprechverhalten von Gaspedal, Lenkrad und Bremsen heben das dynamische Fahrverhalten und damit den Fahrspaß im Prius der vierten Generation auf ein neues Niveau.
Pressemitteilung Toyota

Dienstag, 17. November 2015

Der Winter steht vor der Tür - Deutsche Autofahrer unvorbereitet

Knapp die Hälfte hat noch keinen Wintercheck am Auto vorgenommen /
87 Prozent der Autofahrer fühlen sich im Winter teilweise unsicher

München, 17. November 2015 –
Der Winter steht vor der Tür und macht den Autofahrern bald wieder mit schlechter Sicht und glatten Straßen das Leben schwer. 87 Prozent der Deutschen fühlen sich zumindest ab und zu unsicher, wenn sie im Winter Auto fahren. Trotz dieser Angst und der „O bis O“-Regel (Oktober bis Ostern) hatten im Oktober erst 57 Prozent ihr Fahrzeug auf die Wintertauglichkeit geprüft bzw. winterfit gemacht. Dies ergab eine im November durchgeführte repräsentative Studie des Online-Automarkts AutoScout24.

Ausrede: Noch keine Zeit gefunden
Fast die Hälfte (43 Prozent) hat bisher keine Überprüfung für den Winter vorgenommen. Die meisten geben an, dass sie einfach noch nicht dazugekommen sind (31 Prozent). Acht Prozent halten das für unnötig und drei Prozent wissen nicht, was sie an ihrem Auto kontrollieren sollen. „Ein gut gewartetes Auto senkt das Unfallrisiko vor allem im Winter“, sagt Sebastian Lorenz, Vice President Consumer. „Mit dem AutoScout24 Werkstattportal ist ein Wintercheck schnell online vereinbart und in einer Werkstatt ganz in der Nähe professionell durchgeführt. So erreichen die Autofahrer auch bei winterlichen Straßen sicher ihr Ziel.“ Beim Wintercheck sollten nicht nur Frostschutz und Reifen kontrolliert werden. Ein „richtiger“ Wintercheck enthält deutlich mehr Prüfpunkte. Der beim AutoScout24 Werkstattportal buchbare Wintercheck umfasst standardisiert 15 Checkpunkte wie die Prüfung von Licht, Bremsen, Frostschutz im Kühlmittel, Elektronik, Getriebe und Fahrwerk durch einen erfahrenen Fachmann. Die Preise der Werkstätten in der Umgebung hierfür können online verglichen werden: http://werkstatt.autoscout24.de/wintercheck/

Frauen fühlen sich unsicherer als Männer
Spätestens wenn der Schnee fällt, dürften die meisten schnell noch einen Wintercheck durchführen. Denn Eis und Schnee haben große Wirkung auf das Sicherheitsempfinden. Lediglich 13 Prozent der deutschen Autofahrer gaben an, sich nie unsicher zu fühlen, wenn sie im Winter Auto fahren. Besonders unerschrocken sind Männer mit 18 Prozent im Vergleich zu sieben Prozent der Frauen. Als nur selten durch winterliche Verhältnisse gefährdet empfand sich ein gutes Drittel (36 Prozent) der Befragten – Männer in 43 Prozent der Fälle, Frauen in 28 Prozent. 45 Prozent der Teilnehmer gaben an, manchmal eine Unsicherheit zu verspüren. Hier waren wieder mit 55 Prozent mehr weibliche Autofahrer betroffen als männliche (36 Prozent). Immerhin sieben Prozent der Befragten gaben an, sich beim Fahren im Winter sehr oft oder fast immer unsicher zu fühlen. Vor allem Frauen gaben diese Antwort (elf Prozent), aber nur drei Prozent der Männer.

Viele Gründe sprechen gegen den Winter
Dass der Winter nicht die Lieblingszeit der Autofahrer ist, hat viele Gründe: Die Hälfte (50 Prozent) hat keine Lust, ihr Auto von Schnee und Eis zu befreien. Außerdem bemängeln viele die schlechte Sicht – entweder durch frühe Dunkelheit (34 Prozent), beschlagene Scheiben (31 Prozent), tiefstehende Sonne (29 Prozent) oder die Scheinwerfer der anderen Verkehrsteilnehmer (21 Prozent). An eisglatten Fahrbahnen stört sich beinahe ein Drittel (32 Prozent) der befragten Fahrer und ein knappes Viertel (24 Prozent) an den vermehrten Staus. Fast ebenso viele (23 Prozent) finden wegen des Schnees am Straßenrand schlechter einen Parkplatz. 22 Prozent der Befragten schätzen es nicht, wegen der Straßenverhältnisse und der Winterreifen langsamer fahren zu müssen. Zu kalt im eigenen Auto ist es nur sieben Prozent der deutschen Autofahrer.


Zum Thema „Winterfest“ befragte die Innofact AG vom 03. bis 05. November 2015 im Auftrag von AutoScout24 1.035 Autofahrer, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahr) und des Geschlechtes quotiert. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

Mittwoch, 30. September 2015

Volkswagen AG stellt Aktionsplan zur Nachbesserung von Dieselfahrzeugen mit EA 189 EU5-Motoren vor

• Aktuelle Neuwagen des Konzerns mit EU6 Motoren nicht betroffen • Technische Lösungen werden erarbeitet und den zuständigen Behörden noch im Oktober vorgestellt

Wolfsburg, 29. September 2015 – Die Volkswagen AG stellt ihren Aktionsplan zur Nachbesserung des Abgasverhaltens von Dieselfahrzeugen vor. 

Die betroffenen Kunden werden in einem ersten Schritt informiert, dass das Abgasverhalten ihres Fahrzeugs in Kürze nachgebessert werden kann. Alle Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit. 

Der Aktionsplan sieht vor, dass Volkswagen und die weiteren betroffenen Marken des Konzerns im Oktober den zuständigen Behörden die technischen Lösungen und Maßnahmen vorstellen. Die Kunden dieser Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen und Monaten darüber informiert. Alle betroffenen Konzernmarken werden nationale Internetseiten schalten, wo sich Kunden über den aktuellen Stand der Dinge fortlaufend in Kenntnis setzen können. 

Eine interne Auswertung ergab am Freitag, dass von insgesamt elf Millionen Konzernfahrzeugen weltweit rund fünf Millionen Fahrzeuge der Marke Volkswagen Pkw eine Servicemaßnahme erhalten werden. Diese Fahrzeuge bestimmter Baujahre und Modelle (wie zum Beispiel der Volkswagen Golf der sechsten Generation, der Volkswagen Passat der siebten Generation oder die erste Generation des Volkswagen Tiguan) sind mit Dieselmotoren des Typs EA 189 ausgestattet. 

Quelle: Pressemitteilung
Volkswagen Konzernkommunikation 
Produktkommunikation 
Peter Thul

Montag, 28. September 2015

Volkswagen didn't keep it real

...nicht nur für den english Unterricht in der Berufsschule

Aileen Ionescu-Somers on the VW scandal



The broadsheets and social media are currently rife with commentary about the dramatic fall from grace of one of the world's largest and most trustworthy automotive brands; Volkswagen. The fallout is massive. This means billions in losses for the company. The CEO has resigned and it remains to be seen what the legal and long-term consequences are for the decision-makers involved in this debacle and even for the brand, no matter how resilient it might be. As a result of the scandal, even "brand Germany" reputed its for trustworthy, squeaky clean engineering excellence, is coming under scrutiny.

The economic and political clout of the global corporation is growing constantly, going well beyond regional or national boundaries. With globalization, a company's purpose defined solely around profit is inadequately articulated since it does not reflect the world's vastly changing dynamic. Like it or not, companies are fundamentally social institutions, playing their own explicit and defined role within society. For a long time, their purpose was defined – not so much as promoting the common good, but as meeting market needs while making a profit as an indicator that they added more value to society than the resources they used up. However as of late, some prominent business leaders – but by far not enough – have realized that companies simply cannot do business as usual on a failing planet with dwindling resources and rising social inequity.

Volkswagen, as an industry leader had – at least on paper – recognized that. The very name of the brand exudes a societal purpose: Volkswagen after all, is the "People's car". But the company went further, defining its corporate purpose in a more meaningful way, seemingly taking a holistic view of its role in and contribution to society: "make Volkswagen the most successful, fascinating and sustainable automaker in the world by 2018". Its Strategy 2018 puts environment, its clients and its people at the center of the company's strategic vision.

There can be no doubt that Volkswagen clients and the public at large now perceive its lofty purpose to lack authenticity. Greenwashing would be putting it mildly. Right now, Volkswagen's reputation lies in tatters. How could it have gone so wrong?

Let's surmise basing ourselves on IMD's "Keeping it real: How authentic is your corporate purpose?," empirical research carried out in 2015 in partnership with Burson Marsteller, a top public relations firm. First, the hundreds of executives we surveyed had great difficulty identifying a single company with a truly authentic corporate purpose. This means that while many companies "talk the talk" on corporate purpose, they do not necessarily "walk the walk". This also means that strategies and linked internal and external communications efforts need revision across industries. Our survey also indicated that executives do not generally rely on their own company's stated purpose to guide their decision-making processes. There is a serious disconnect. It is highly likely that similar scenarios were playing out at Volkswagen.

In fact, stating purpose is actually the easy part and only the first step. It is important that purpose also be embedded in the organization. It's may not seem like rocket science but so often important aspects are ignored that allow companies to take a holistic perspective on purpose and strategically align values, organizational culture, activities and operations around it; in other words, ensuring that one hand knows what the other is doing and above all, keeping it real. Taking a holistic approach helps avoid any disconnect between what companies say they do and what changes are truly being made to how they operate. It also helps avoid the substantial risks to brand and reputation that Volkswagen is currently experiencing. In other words, companies absolutely have to– and particularly in today's digitally connected world– mercilessly walk their talk before they talk their walk. This starts within the company, top down and bottom up.

That said, much as walking the talk is crucial for any corporation, too few are shifting away from the sole short-term profit focus dictated by capital markets. The managerial mindset this promotes has clearly fundamentally affected the way Volkswagen operated in some of its key markets. We can deduct from the mayhem around Volkswagen this week that there are a increasing number of external factors requiring companies to adoptable broader purpose-driven strategies that are also authentic. Currently it's a perfect storm where on the one hand we are reaching planetary boundaries and simply running out of resources, feeling the impact of climate change as never before, while on the other, issues around social equity need urgently to be addressed and this includes by corporations also. Now more than ever, companies have power to effect change both internally and externally by acting out and communicating purpose more holistically and effectively. If they can keep it real, better business is the result.

Dr Aileen Ionescu-Somers is the director of IMD's Global Center for Sustainability Leadership (CSL) Learning Platform.

Sustainable leadership means engaging honestly with your stakeholders: VW failed the test

....nicht nur für den English Unterricht an der Berufsschule 

IMD Professor Reacts: Francisco Szekely on the Volkswagen scandal



Volkswagen fitted 500,000 VW and Audi diesel cars with code that tricked regulators into under-recording noxious emissions. The turbodiesel engine cars had been marketed as "clean diesel" automobiles. This action – which has negatively affected all European auto companies which produce cars with diesel engines and plummeted VW's share price by 20% – also causes problems for regulators, consumers and the environment.

Europe has always favored the use of diesel engines as an "environmentally-friendlier" technology. As a result, 75% of all diesel car engines have been sold in Europe. While it is true that diesel engines emit less carbon and are more energy efficient, they have other environmental problems that make them undesirable. Diesel engines generate higher nitrogen oxide emissions (NOx). Accordingly, Government authorities have established stringent standards on nitrogen oxides because these pollutants – in combination with volatile organic compounds and sunlight – cause smog, respiratory illness and increase the chances of death from heart and lung diseases. Children, people with respiratory diseases such as asthma, and people who work or exercise outside are particularly susceptible to adverse effects of smog such as damage to the lungs.

Sustainability is a topic that lies at the heart of business strategy. Manipulating sustainability performance data to achieve greater market share is not only highly unethical but it has a significant impact on the business performance of a company. The case of Volkswagen – which might affect up to 11 million of its vehicles – proves this. VW faces criminal charges in the US which will impact the economic performance of the company. In the first three months of 2015, VW had surpassed Toyota as the number one car maker in the world. Today VW said it would set aside 6.5 billion euros – the equivalent of half a year's profits – to cover the cost of making the cars comply with pollution standards.

The impact of this failed leadership goes beyond VW since shares in European car makers such as Daimler, Renault, and BMW also fell on September 22nd. A number of governments have reacted by immediately launching investigations. Besides the US, Germany, and France have started investigating VW. Mexico – which hosts the second largest VW plant in the world in the city of Puebla – has demanded an immediate investigation on all Jettas and Golfs made from 2009 -2014 to make sure that VW has not cheated on its environmental standards.

Martin Winterkorn, VW chief executive, produced a video where he says that he was "endlessly sorry" and that the misconduct was a result of "the grave errors of very few" employees. But this is a leadership issue and Winterkom resigned on Wednesday September 23rd. How could VW's senior management have allowed the installation of a technology designed to mislead regulators and its own costumers as well as create greater damage to the environment with higher levels of pollutants? Consumers don't want false promises about the environmental performance of companies. They expect honesty and want the truth. In fact, companies such as Patagonia – far from giving false promises admit that they have important sustainability challenges that they are actively trying to resolve – earn the trust of consumers and regulators and have better economic results over the long-term.

"No company should be allowed to evade our environmental laws or promise consumers a fake bill of goods," said New York Attorney General Eric Schneiderman.

Sustainability stakeholder engagement means more than promises to consumers. It means honesty and transparency. And that is the meaning of long-term sustainable success for business.

Francisco Szekely is Professor of Leadership and Sustainability at IMD and Director of IMD's Global Center for Sustainability Leadership (CSL).

Samstag, 19. September 2015

Die Auto-Neuheiten auf der IAA 2015

Die Internationale Automobil Ausstellung in Frankfurt ist die wichtigste Automesse hier in Deutschland. Der deutsche Markt ist für die meisten Hersteller ebenfalls ein ganz wichtiger.

Donnerstag, 17. September 2015

Winterreifen: alle Jahre wieder


AutoScout24-Studie: Zwei Drittel lassen wechseln und vertrauen auf Profis


München, 16. September 2015 –
Jedes Jahr zum Wintereinbruch kommt es unweigerlich zu einem Verkehrschaos. Eigentlich erstaunlich, denn eine repräsentative Studie im Auftrag von AutoScout24 hat herausgefunden: Gerade einmal 0,3 Prozent der deutschen Autohalter gehen das Risiko ein, auf Sommerreifen durch den Winter zu schlittern. Die anderen fahren besser vorbereitet in die kalte Jahreszeit, auch wenn die wenigsten selbst wechseln: Zwei Drittel (67 Prozent) lassen lieber wechseln. Wer sicher einen der beliebten Reifenwechseltermine in einer Werkstatt ergattern will, kann jetzt schon über das Autoscout24 Werkstattportal reservieren.

Die meisten wechseln im Oktober

Von Sommer- auf Winterreifen wechseln insgesamt 81 Prozent der deutschen Autohalter, die meisten (52 Prozent) im Oktober. Weitere 17 Prozent lassen sich einen Monat länger Zeit und ziehen die Winterreifen im November auf. Fünf Prozent regeln den Wechsel flexibel und jedes Jahr anders. Einige Fahrzeugbesitzer machen den Termin von der Witterung direkt abhängig: So kommen bei vier Prozent die Sommerreifen runter, sobald die Temperaturen unter 10 Grad Celsius sinken. Immerhin 15 Prozent wechseln die Reifen zum Winter gar nicht. Die meisten davon (13 Prozent) nutzen Ganzjahresreifen und zwei Prozent fahren auch im Sommer die Winterreifen. Nur 0,3 Prozent riskieren einen Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld und lassen die Sommerreifen drauf.

Von den Reifenwechslern greift nur ein Drittel (33 Prozent) selbst zum Schraubenschlüssel, bei den Frauen sind es sogar nur 21 Prozent. 14 Prozent der Winterreifennutzer bitten Freunde und Verwandte um den Gefallen, die Montage vorzunehmen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) aber geht zum Profi und bezahlt auch dafür. Die Gründe dafür sind vielfältig. An erster Stelle steht die Sicherheit: 55 Prozent vertrauen lieber auf einen erfahrenen Reifenwechsler. Anderen fehlt die notwendige Ausrüstung oder der Platz, um die Reifen einzulagern (je 30 Prozent). Fast ein Viertel (23 Prozent) traut sich den Tausch der Reifen nicht zu, weil es an Kraft oder Fitness mangelt. 18 Prozent wissen nicht, wie es geht. Und 17 Prozent zahlen lieber, als selbst die Arbeit zu leisten.

Rechtzeitig Termin buchen

„Vor allem im Oktober sind die Termine für den Reifenwechsel bei Werkstätten sehr begehrt und die Wartezeiten teils lang. Autohalter sollten also nicht zu lange warten“, sagt Stefan Lemper, Vice President Product Marketing - New Business bei AutoScout24. „Mit dem AutoScout24 Werkstattportal können sich Autobesitzer schon jetzt einen Termin sichern und erhalten den Reifenwechsel so zum vorher vereinbarten Festpreis.“ Das AutoScout24 Werkstattportal erleichtert Autohaltern, Werkstätten in ihrer Nähe zu finden. Anhand von Nutzerbewertungen, vergleichbaren Leistungen und Preisen können sie sich dabei für die passende Werkstatt entscheiden. „Viele Werkstätten bieten den Radwechsel schon für unter 30 Euro an. Luftdruck und Profiltiefe werden standardmäßig mitgeprüft und Termine können Autohalter auf unserem Portal bequem online buchen. So fahren sie sicher in den Winter, ohne sich die Hände schmutzig zu machen“.


Zum Thema „Winterreifen“ befragte die Innofact AG vom 09. bis 11. September 2015 im Auftrag von AutoScout24 1.035 Autohalter, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

BMW-Group auf der IAA 2015: BMW, Mini, Rolls-Royce

BMW zeigt auf der IAA die Neuheiten. Wichtigstes Thema: Elektrifizierung und PlugIn-Hybride. MINI zeigt den größten Mini aller Zeiten und Rolls-Royce präsentiert ein Luxuscabrio der Extraklasse.

Weltpremiere: Audi A4 definiert die neue Mittelklasse

Der neue Audi A4 soll in seinem Segment Maßstäbe setzen. Wir dürften bei der Weltpremiere der Audi Mittelklasse in Ingolstadt einen ersten Blick auf das aktuelle Modell und seine Neuerungen werfen.

Skoda präsentiert auf der IAA die neuste Version des Superb Combi

Auf knapp 4 Metern 86 bietet der Tscheche ein üppiges Raumangebot für bis zu fünf Personen. Der Gepäckraum gehört mit bis zu 1950 Litern zu den größten Kombikofferräumen überhaupt.

IAA 2015: Weltpremiere Bugatti Gran Turismo Vision

Auf der IAA feiert ein Showcar der besonderen Art Weltpremiere.

Freitag, 1. Mai 2015

Fahrbericht: Neue Golf Variant Modelle GTD, R und Alltrack

Volkswagen präsentiert die neuen Golf Variant Modelle. Der Alltrack und GTD teilen sich einen 2.0 Liter TDI mit 184 PS, während der Golf R Variant mit satten 300 PS und 380 Nm Drehmoment auftrumpft.

Freitag, 3. April 2015

Audi Autonomous Driving Cup 2015

Zehn Studententeams mit rund 50 Studenten aus ganz Deutschland traten zum ersten „Audi Autonomous Driving Cup“ an. Das museum mobile im Audi-Forum verwandelte sich hierzu in eine Rennstrecke für Modellfahrzeuge.

Das Preisgeld für das Team mit dem besten pilotiert fahrenden Modellauto ging nach München. Ein Team von fünf Studierenden der Technischen Universität (TU) München hat sich beim ersten Audi Autonomous Driving Cup gegen starke Konkurrenten aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Doch was ist Pilotiertes Fahren? ...

Beim Audi Autonomous Driving Cup wetteiferten rund 50 Studenten aus ganz Deutschland um das beste pilotiert fahrende Modellauto – hier im Bild Mitglieder der Teams des Karlsruhe Institute of Technology (li.) und der Technischen Universität München (re.) - Foto Audi




Mittwoch, 4. März 2015

der neue Audi R8 in Genf


Der sportliche Audi R8* überzeugt durch seinen konsequenten Leichtbau: die Karosserie wurde 15 % leichter.

Technisches Highlight: das Laserlicht mit bis zu 600 Metern Reichweite.

Beschleunigung: der Audi R8 V10 plus benötigt weniger als 10 Sekunden für den Sprint auf 200 km/h.

Frisch vom Genfer Automobilsalon 2015: der Audi R8


Freitag, 20. Februar 2015

AutoPilot steuert autonom fahrende Autos im normalen Straßenverkehr

Drive Me Projekt von Volvo 

 Köln. Seit Anfang 2014 rollen die ersten, autonom fahrenden Drive Me Prototypen durch Göteborg. Mit dem Start des zweiten Projektjahres kommt nun ein einzigartiges AutoPilot Komplettsystem zum Einsatz, das die Einbindung selbstfahrender Autos in den Straßenverkehr problemlos ermöglicht. Das Ziel des schwedischen Premium-Herstellers steht fest: 100 selbstfahrende Fahrzeuge an Kunden übergeben, die ab 2017 auf ausgewählten Straßen rund um Göteborg unterwegs sind.

Autonomes Fahren mit Volvo


Das von Volvo entwickelte AutoPilot System ist so verlässlich, dass es jeden Bereich des Fahrens selbstständig übernehmen kann. Die zentrale Herausforderung bei der Entwicklung war, ein System zu realisieren, das sowohl in verschiedenen Verkehrsszenarien als auch bei einem möglichen technischen Defekt gleichermaßen zuverlässig funktioniert. Denn es kann nicht vorausgesetzt werden, dass der Fahrer in einer kritischen Situation rechtzeitig einschreitet.

Deswegen verfolgt Volvo einen ähnlichen Ansatz wie die Luftfahrtindustrie. Der Volvo AutoPilot arbeitet nach dem Prinzip der redundanten Fail-Operational-Architektur. Mit Hilfe von Backup-Systemen wird dafür gesorgt, dass der AutoPilot auch bei einem Ausfall eines Systemelements weiterhin sicher funktioniert. „99 Prozent Zuverlässigkeit sind für uns nicht gut genug. Wir müssen viel näher an die 100 Prozent kommen, ehe wir selbstfahrende Autos gemeinsam mit anderen Verkehrsteilnehmern auf öffentliche Straßen lassen“, sagt Dr. Erik Coelingh, Technical Specialist bei Volvo Cars. Ein Ausfall der Bremsanlage beispielsweise ist sehr unwahrscheinlich, doch ein selbstfahrendes Auto braucht ein zweites unabhängiges System, das das Fahrzeug im Notfall sicher zum Stillstand bringt.

Diese Karte versorgt das Fahrzeug mit allen wichtigen Informationen zur Umgebung, etwa Höhe, Straßenverlauf, Anzahl der Fahrspuren, Tunnelgeometrie, Leitplanken, Verkehrszeichen, Ausfahrten etc. Die Positionsbestimmung ist zentimetergenau. Der Cloud Service ist mit dem Kontrollzentrum der Verkehrsbehörden verbunden und bietet damit stets den Zugriff auf die aktuellsten Verkehrsinformationen.

Beherrscht auch komplizierte Szenarien
Unterwegs wird die komplette Techniklösung selbst die kompliziertesten Szenarien bewältigen können – vom problemlosen Pendeln über dichten Verkehr bis hin zu Notfallsituationen. Möglich wird dies durch ein komplexes Netzwerk von Sensoren, cloud-basierten Systemen zur Positionsbestimmung sowie intelligenten Brems- und Lenksystemen.

„So wie ein guter Fahrer nähert sich auch das selbstfahrende Auto einer möglicherweise gefährlichen Situation mit der gebotenen Vorsicht. Und in einer echten Notsituation reagiert das Auto sogar schneller als die meisten Menschen“, fügt Erik Coelingh hinzu. Ist das autonome Fahren beispielsweise aufgrund außergewöhnlicher Wetterbedingungen oder einer technischen Fehlfunktion nicht länger möglich, fordert das System den Fahrer auf, wieder die Kontrolle des Fahrzeugs zu übernehmen. Falls dieser aus irgendeinem Grund dazu nicht in der Lage ist und die Kontrolle nicht rechtzeitig übernimmt, steuert das Fahrzeug selbstständig einen sicheren Halt an.

Selbstfahrende Autos können nicht nur das Leben der Kunden erleichtern; sie haben auch das Potenzial, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern. Zudem bietet die Technik neue Möglichkeiten für Stadtplanung und effizientere Investitionen in die Infrastruktur.

„Eine Komplettlösung für selbstfahrende Fahrzeuge zu entwickeln ist ein großer Schritt. Wenn das öffentliche Pilotprojekt gestartet ist und läuft, wird es uns mit wertvollem Wissen über die Einbindung autonom fahrender Autos im Verkehrsgeschehen versorgen. Und wir werden erfahren, wie wir damit zu nachhaltiger Mobilität beitragen können“, fasst Erik Coelingh zusammen.


In den Ecken der vorderen und hinteren Stoßfänger sind insgesamt vier Radarsensoren untergebracht, die Objekte und Hindernisse in allen Richtungen erkennen können und damit die gesamte direkte Fahrzeugumgebung erfassen.













Die verschiedenen Drive Me Systemkomponenten im Überblick:

Sensortechnik
Volvo entwickelt eine ganzheitliche Lösung für die exakte Positionsbestimmung und eine komplette 360-Grad-Sicht auf die Fahrzeugumgebung. Dies wird durch eine Kombination von Radar- und Lasersensoren sowie Kameras erreicht. Ein redundantes Computernetzwerk verarbeitet die Informationen und erzeugt eine Echtzeit-Übersicht aller beweglichen und stationären Objekte in der Umgebung.

Die präzise Positionsbestimmung der Testfahrzeuge basiert auf diesen Umgebungsinformationen sowie auf GPS-Daten und einer hochauflösenden 3D-Digitalkarte, die kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert wird. Das System ist so verlässlich, dass es ohne Kontrolle des Fahrers funktioniert.

Kombinierte Radar- und Kameraeinheit
Die kombinierte Kamera- und Radareinheit, die im oberen Bereich der Windschutzscheibe vor dem Innenspiegel platziert ist, vereint optische und 76-GHz-Radarsensoren. Das System, das auch im neuen Volvo XC90 zum Einsatz kommt, erkennt Verkehrszeichen sowie den Straßenverlauf und erfasst auch andere Fahrzeuge sowie Fußgänger und Radfahrer.

Umgebungsradar
In den Ecken der vorderen und hinteren Stoßfänger sind insgesamt vier Radarsensoren untergebracht, die Objekte und Hindernisse in allen Richtungen erkennen können und damit die gesamte direkte Fahrzeugumgebung erfassen.

360-Grad-Rundumsicht
Vier Kameras überwachen Objekte, die sich in unmittelbarer Umgebung befinden. Zwei sind unterhalb der Außenspiegel angebracht, eine im hinteren Stoßfänger und eine vorn im Kühlergrill. Zusätzlich zur Objekterkennung erfassen die Kameras auch die Fahrbahnmarkierungen. Sie verfügen über eine hohe dynamische Reichweite und können sich auch einem schnellen Wechsel der Lichtbedingungen anpassen, etwa beim Einfahren in einen Tunnel.

Mehrfach-Laser
Dieses Sensorsystem befindet sich unterhalb des Lufteinlasses an der Fahrzeugfront. Der Scanner arbeitet mit einer sehr hohen Winkelauflösung, erfasst Objekte vor dem Fahrzeug und kann auch zwischen verschiedenen Objekten unterscheiden. Das einzigartige System erfasst andere Fahrzeuge in bis zu 150 Metern Entfernung und deckt ein Sichtfeld von 140 Grad ab.

Trifokal-Kamera
Zusätzlich ist im oberen Bereich der Windschutzscheibe eine Trifokal-Kamera platziert. Dabei handelt es sich gewissermaßen um drei Kameras in einem Gerät: mit Winkeln von 140 Grad, 45 Grad und 34 Grad für verbesserte Tiefenwahrnehmung und die Erkennung weiter entfernter Objekte. Die Kamera kann plötzlich auftauchende Fußgänger und andere unerwartete Gefahrenquellen erkennen.

Fernbereichsradar
Zwei Fernbereichsradarsensoren im hinteren Stoßfänger gewährleisten eine optimale Erfassung des Geschehens hinter dem Fahrzeug. Sie können auch Fahrzeuge erkennen, die sich schnell von hinten nähern, und verhindern dadurch Unfälle beim Spurwechsel.

Ultraschallsensoren
Zwölf Ultraschallsensoren rund um das Fahrzeug erfassen Objekte in unmittelbarer Nähe und unterstützen das autonome Fahren bei niedrigem Tempo. Die Sensoren basieren auf der Technik, die derzeit für Einparkassistenz-Funktionen genutzt wird – in Verbindung mit verbesserter Signalverarbeitung. Diese Technik ist beispielsweise dann hilfreich, wenn sich Fußgänger oder Gefahrenquellen in unmittelbarer Nähe befinden.

Hochauflösende 3D-Digitalkarte
Diese Karte versorgt das Fahrzeug mit allen wichtigen Informationen zur Umgebung, etwa Höhe, Straßenverlauf, Anzahl der Fahrspuren, Tunnelgeometrie, Leitplanken, Verkehrszeichen, Ausfahrten etc. Die Positionsbestimmung ist zentimetergenau.

Hochleistungs-Positionsbestimmung
Das Hochleistungs-GPS ist ein Teil der Positionssteuerung, die aus der Kombination von GPS, Beschleunigungssensor (drei Freiheitsgrade) und Kreiselsensor (drei Freiheitsgrade) besteht. Die von den Sensoren erzeugte 360-Grad-Rundumsicht wird mit dem Kartenbild abgeglichen; daraus erhält das Fahrzeug die Informationen über seine Position im Verhältnis zur Umgebung. Durch die Kombination der Sensor- und Kartendaten ist das Drive Me Fahrzeug in der Lage, in Echtzeit die beste Route zu wählen und dabei Faktoren wie Straßenverlauf, Geschwindigkeitsbegrenzungen, temporäre Verkehrszeichen und die aktuelle Verkehrslage zu berücksichtigen.

Cloud Services
Der Cloud Service ist mit dem Kontrollzentrum der Verkehrsbehörden verbunden und bietet damit stets den Zugriff auf die aktuellsten Verkehrsinformationen. Zudem haben die Betreiber des Kontrollzentrums die Möglichkeit, die Fahrer in bestimmten Fällen zum Abschalten des autonomen Fahrmodus aufzufordern.

Quelle Bild und Text: Volvo

THE CALL

Der Kurzspielfilm von BoConcept mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle
BoConcept arbeitet mit Mads Mikkelsen zusammen: „Mit Mads haben wir die perfekte Stilikone gefunden“, erklärt BoConcept-CEO Torben Paulin. „Er vervollständigt unseren Designstil und bringt uns einem größeren Publikum näher. Sein Look und Charme passen ideal zu unserer Marke und zum Profil unserer Kunden.“

Sonntag, 28. Dezember 2014

Was Elektroautos den Verbraucher kosten

ADAC Autokostenvergleich: Von Rentabilität noch weit entfernt

Fazit des ADAC Vergleichs: Trotz einer zehnjähriger Steuerbefreiung und günstigerem Strom rechnet sich derzeit nur der BMW i3. Alle anderen Elektroautos sind pro Kilometer immer noch deutlich teurer als vergleichbare Diesel und Benziner.

Wer ein Elektroauto kauft, ist zwar zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit und soll in Zukunft auch von Sonderparkplätzen, günstigeren Parkgebühren und einer Fahrerlaubnis für Busspuren profitieren: Bei der Rentabilität, sprich den Autokosten pro Kilometer, können die meisten Stromkarossen aber noch immer nicht mit vergleichbaren Diesel- oder Benziner-Modellen mithalten. Im aktuellen ADAC Autokostenvergleich schafft dies mit dem BMW i3 nur ein einziges Elektroauto. Gegenüber einem in Ausstattung und Leistung vergleichbaren 1er-Benziner von BMW (55,4 Cent) ist das E-Mobil aus München um 3,1 Cent günstiger pro Kilometer unterwegs.
Kostengünstig unterwegs: Der BMW i3 - derzeit das einzige E-Auto, das bei den Autokosten pro Kilomter besser abschneidet, als ein vergleichbares Modell mit einem konventionellen Antrieb

Möglich ist dieser Sieg im Kostenduell Strom gegen Sprit aufgrund einer nicht allzu großen Differenz im Anschaffungspreis des Elektromobils gegenüber dem klassenhöheren BMW 118i. Der Vergleich Elektromobil gegen Dieselauto endet im Fall des BMW i3 immerhin noch unentschieden: Beide Modelle kosten den Autofahrer 52,3 Cent pro Kilometer.

Für seinen Autokostenvergleich hat der Automobilclub die E-Modelle sowie die in Ausstattung und Leistung vergleichbaren Versionen von neun Herstellern unter die Lupe genommen. Nicht in allen Fällen stand dabei ein klassengleiches Modell zur Verfügung (siehe Kennzeichnungen in der Infografik). Grundlage der Berechnung sind Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- bzw. Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung – bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15 000 Kilometern.

Direkt hinter dem BMW i3 liegt im Autokostenvergleich der VW e-Golf. Mit 54,1 Cent pro Kilometer ist die Stromversion des Golfs aber bereits um 5,5 Cent pro Kilometer teurer als das vergleichbare Benzinmodell. Hinter dem VW e-Golf folgt der Elektrowagen von Nissan, der Leaf acenta. Für ihn müssen Autofahrer 7,5 Cent pro Kilometer mehr als für den vergleichbaren Benziner aufbringen. Die kosten-günstigsten E-Autos sind mit 43,0 Cent pro Kilometer der smart fortwo coupe electric drive (alte Baureihe), mit 43,9 Cent pro Kilometer der Renault Zoe Z.E. Life und mit 45,7 Cent der VW e up!. Mit Ausnahme des smart und Renault sind alle anderen E-Autos mehr als 13 Cent pro Kilometer teurer als die verglichenen Modelle mit Verbrennungsmotor. 16,2 Cent plus sind es beim E-Auto Mitsubishi Electric Vehicle gegenüber dem gar noch klassenhöheren Space Star.

Grund für die vergleichsweise bescheidenen Ergebnisse der Elektroautos ist laut ADAC immer noch der zum Teil deutlich höhere Anschaffungspreis. Da Elektro-mobile wegen ihrer begrenzten Reichweite eher auf kürzeren Strecken unterwegs sind, wirken sich die Stromkostenvorteile nicht oder kaum entscheidend aus.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Von Januar bis November 2014 wurden jedoch gerade mal 7 518 batterieelektrische Autos neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum waren es rund 2,8 Millionen Pkw mit konventionellen Antrieben. Derzeit liegt der Bestand an E-Autos bei 19 500.


Die ausführlichen Kosten sowie alle weiteren Themen rund um Autokosten bietet der ADAC auf seiner Internetseite www.adac.de/Autokosten  an.

Autokostenvergleich:



Quelle Text und Bilder ADAC



Donnerstag, 13. November 2014

110 Jahre Fahrschule: Das denken die Deutschen über ihre Fahrschulzeit

AutoScout24-Studie: 83 Prozent haben die Fahrschule gerne besucht / 58 Prozent trauen sich nicht zu, die theoretische Prüfung nochmal zu bestehen 

München, 04. November 2014 – Männer, die das 17. Lebensjahr vollendet hatten und ein amtliches Sittenzeugnis aus jüngster Zeit vorweisen konnten – das waren die Schüler der „Ersten deutschen Autolenkerschule“. Vor genau 110 Jahren, am 7. November 1904, öffnete sie in Aschaffenburg ihre Pforten. Für heutige Fahrschulen sind die Aufnahmekriterien weniger streng. Heutzutage bedeutet der Führerschein für deutsche Autofahrer vor allem Freiheit und Flexibilität. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von AutoScout24. 

Mit 18 Jahren will man nur eines, endlich frei und unabhängig werden? Was den Führerschein angeht, trifft dies zu. Bei den Motiven, eine Fahrerlaubnis zu erwerben, liegen diese Gründe ganz weit vorne: Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Autofahrer schätzen Freiheit und Flexibilität, die die Fahrerlaubnis mit sich bringt. Weitere 57 Prozent der Befragten wollen in Sachen Mobilität nicht auf andere angewiesen sein. Gut die Hälfte der Fahrer (51 Prozent) zieht das Auto aus Gründen der Bequemlichkeit anderen Verkehrsmitteln – wie Bus und Bahn, Roller oder Fahrrad – vor. Die schlechte öffentliche Verkehrsanbindung ist vor allem für die Landbevölkerung ein Thema und veranlasste 43 Prozent zur Führerscheinprüfung. Für 28 Prozent der Befragten war Autofahren schon immer ein Traum, wobei es hier deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt: Nur 20 Prozent der Frauen, aber immerhin 35 Prozent der Männer teilen diesen Traum. Auch beim Thema Status sind Männer und Frauen geteilter Meinung: Lediglich fünf Prozent der Fahrerinnen gaben an durch den Führerschein mehr Anerkennung zu bekommen, bei den Männern waren es drei Mal so viele. 

Nur 17 Prozent der Autofahrer ging nicht gerne zur Fahrschule
Für die meisten Deutschen (83 Prozent) war die Zeit in der Fahrschule eine gute. Für knapp die Hälfte (44 Prozent) in erster Linie, weil sie die Schüler ihrem Ziel Führerschein näher brachte. Weitere 17 Prozent genossen es Auto zu fahren. Ca. ein Zehntel fand vor allem ihren Fahrlehrer (11 Prozent) oder den Unterricht (9 Prozent) toll. Neue Freundschaften durch die Fahrschule waren nur für zwei Prozent der Befragten ausschlaggebend. Ein negatives Fazit ziehen lediglich 17 Prozent: Sechs Prozent nervte der Aufwand und vier Prozent machte der Unterricht keinen Spaß. Ebenso viele der ehemaligen Fahrschüler waren von Prüfungsangst geplagt. Zwei Prozent hatten kein gutes Verhältnis zum Fahrlehrer und erinnern sich deshalb nicht gerne zurück. Das Autofahren selbst jagte nur einem Prozent der Befragten Angst ein. 

Praktische Prüfung bis heute kein Problem 
Nach den Theoriestunden und der praktischen Übung folgt irgendwann die Prüfung. Drei Viertel der Befragten gab an, diese gleich beim ersten Mal bestanden zu haben. Eine Ehrenrunde erlaubte sich jeder Fünfte und vier Prozent mussten gleich drei Anläufe nehmen.

Doch wie schnell vergisst man das Gelernte? AutoScout24 fragte, wer die praktische Führerscheinprüfung heute noch im ersten Anlauf bestehen würde. 87 Prozent der deutschen Autofahrer bejahten. Beim theoretischen Examen sind sie sich dagegen nicht so sicher. Ohne vorher gezielt zu lernen, trauen sich dieses nur 42 Prozent der Befragten zu. Die anderen würden eher mit einem negativen Ausgang der Prüfung rechnen. Das wäre den Schülern der „Ersten deutschen Autolenkerschule“ im Eröffnungsjahr übrigens vollkommen egal gewesen: Denn der Führerschein wurde in Deutschland erst im Jahr 1910 eingeführt.

Zum Thema Fahrschule befragte die Innofact AG vom 24. bis 26. Oktober 2014 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht 1.040 deutsche Autofahrer. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.autoscout24.com 

Quelle: Autoscout

Montag, 27. Oktober 2014

Neue kostenlose App vereinfacht Laden von E-Autos: Per Smartphone zum Strom

Rund 3.000 Ladepunkte, 230 Betreiber, unzählige Ladekarten und Bezahlsysteme – wer heute sein E-Auto im öffentlichen Raum laden möchte, muss gut vorbereitet sein. Damit das in Zukunft bequemer funktioniert, bietet Mercedes-Benz jetzt „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ an. Über diese App finden Kunden von Mercedes-Benz und smart freie Ladesäulen und steuern den Lade- und Abrechnungsprozess. Bezahlt wird einfach und transparent per PayPal. Die Besonderheit: „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ funktioniert ohne Vertragsbindung und Grundgebühr. Ab Dezember 2014 ist die App kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar.
Mit der App Ladestationen finden und Ladestrom bequem bezahlen


Als Bertha Benz am 5. August 1888 auf ihrer Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim der Sprit ausging, half in Wiesloch der Apotheker Willi Ockel mit zwei Litern Ligroin aus. 128 Jahre nach Erfindung des Automobils ist Tanken heute wesentlich einfacher. Zumindest für den, der Benzin oder Diesel tanken möchte. Elektroauto-Fahrer fühlen sich beim Laden im öffentlichen Raum bisweilen nach wie vor wie Pioniere: Sie müssen nicht nur einen freien Ladepunkt finden – sie müssen sich außerdem auch bei unterschiedlichen Betreibern von Ladestationen registrieren, um alle öffentlichen Ladesäulen nutzen zu können. Die Registrierung ist oftmals kompliziert, die Abrechnung nicht immer transparent.

Nun wird das Laden an der öffentlichen Infrastruktur aber bald so einfach wie die Bedienung eines Parkscheinautomaten – und noch viel komfortabler: „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ ermöglicht das Aufladen eines E-Autos oder Plug-In Hybriden unabhängig vom Ladestationsanbieter. Die App in Kooperation mit der Bosch Software Innovations GmbH zeigt freie Ladesäulen in der Umgebung an; vor dem Ladevorgang erfährt der Kunde den Preis an der jeweiligen Station und authentifiziert sich bequem per Smartphone. Abgerechnet wird nach jedem Vorgang automatisch via PayPal. Ein weiterer Vorteil: Wer „Charge&Pay für Mercedes-Benz“ nutzt, bleibt vollkommen flexibel. Statt mit vielen verschiedenen Ladestationsanbietern einen Vertrag abzuschließen, der oftmals mit fester Laufzeit und Grundgebühr einhergeht, profitieren Kunden der neuen App von dem Komfort einer anbieterübergreifenden Lösung. Über das Smartphone überall und jederzeit einsetzbar ohne Vertragsbindung und Fixkosten.

Die App bietet Zugriff auf annähernd die gesamte remotefähige – also via Smartphone erreichbare – öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Weitere europäische Märkte sollen Schritt für Schritt folgen. Auch die Möglichkeit einer Reservierung von Ladestationen sieht Mercedes-Benz in einer nächsten Ausbaustufe vor.

Der Dienst für Mercedes-Benz Kunden wird von der Bosch Software Innovations GmbH bereitgestellt und kann ab Dezember 2014 über apps.mercedes-benz.com/ beziehungsweise im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

Quelle: Pressetext und Bild Daimler

Plug-In Hybridautos auf der eCarTec


In dieser Woche öffnete die eCarTec in München ihre Tore. Auf der weltweit größten Messe für Elektro- und Hybrid-Mobilität geht es vor allem um technische Innovationen für die Autos der Zukunft.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Per App Fahrzeuginformationen auf Android- und iOS-Geräten lesen

EasyDiag von LAUNCH Europe verwandelt  Smartphones in Kfz-Diagnosetools  

Jetzt auch mit Facebook Gewinnspiel

 
Mit dem Smartphone selbst Diagnosen am eigenen Wagen vornehmen – was wie ein Wunschtraum vieler Autofreunde klingt, ermöglicht LAUNCH Europe mit seinem Adapter EasyDiag. Der Werkstattausrüster demonstrierte das Gerät live auf der automechanika. Angesteckt an die OBD2-Buchse des Fahrzeugs, ermöglicht EasyDiag per App-Steuerung u.a. das Lesen und Löschen diverser Fehlercodes und zeigt Live-Daten in grafischer Form an. Dabei erfolgt die Datenübermittlung zwischen Adapter und Smartphone oder Tablet drahtlos per Bluetooth.
per Smartphone Diagnose Daten auslesen


Alle handelsüblichen iOS- oder Android-Smartphones und Tablets eignen sich für den Gebrauch mit EasyDiag. Der Stecker wird einfach in die 16-Pin-OBD2-Buchse des Fahrzeugs eingesteckt, die auch die Stromversorgung sicherstellt. Zusätzlich lädt sich der Nutzer die kostenfreie EasyDiag-App bei iTunes oder im Google Play Store herunter. Nach Registrierung ist das Steckersystem einsatzbereit, um dem Fahrer Informationen zu liefern. 

Insbesondere im Falle eines Schadens ist damit schneller klar, wo der Fehler liegt.   
Motor prüfen und Steuergeräte checken Standardmäßig installiert ist OBD2-Software (On-Board-Diagnose der zweiten Entwicklungsstufe). Sie bietet Funktionen rund um das Motor-Management. So kann der User über die EasyDiag-App z.B. OBD-Fehlercodes prüfen oder Daten auslesen, wie beispielsweise die Motorkühlmitteltemperatur, die als Grafik angezeigt wird. Für mehr als 40 Fahrzeugmarken sind außerdem spezifische Zugriffe auf weitere Steuergeräte, z.B. ABS/SRS, Airbag, Automatikgetriebe etc., gegen Aufpreis erhältlich.  

Jetzt auch mit Gewinnspiel einen EasyDiag gewinnen.

Samstag, 11. Oktober 2014

Am Limit: Audi zeigt das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt

- Audi demonstriert beim DTM-Finale Potenziale des pilotierten Fahrens 

- Audi RS 7 piloted driving concept auf dem Hockenheimring  


Ingolstadt, 9. Oktober 2014 – Audi bringt das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt an den Start: Ein fahrerloser Audi RS 7 Sportback* umrundet am Sonntag, 19. Oktober, beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) den Kurs in Hockenheim.   
Audi RS7 bei autonomer Fahrt auf dem Hockenheimring im Renntempo


Der Audi RS 7 piloted driving concept absolviert die Hockenheimer Piste dabei im Renntempo. Mit den neuesten Audi-Entwicklungen an Bord wird der Technologieträger hochpräszise und millimetergenau am physikalischen Limit fahren Dabei ist er in etwa so schnell wie mit einem Profi-Rennfahrer am Steuer. Die bisherigen Tests lassen eine Rundenzeit von knapp über zwei Minuten auf dem Grand Prix Kurs erwarten, auf dieser Strecke wird der Technikträger bis zu 240 km/h erreichen. Mit dem Audi RS 7 piloted driving concept zeigt Audi die großen Potenziale des pilotierten Fahrens, die der Premiumhersteller für die Zukunft bereithält.   

Die Fahrt des sportlichsten pilotiert fahrenden Autos der Welt wird am 19. Oktober ab 12.45 Uhr live und exklusiv im Internet auf Audi MediaTV übertragen.   

Weitere Informationen gibt es ab Dienstag, 14. Oktober, 14.00 Uhr hier.   

Quelle: PM Audi

Verbrauchsangaben des genannten Modells:  
Audi RS 7 Sportback: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,5**;  CO2-Emission kombiniert in g/km: 221**  

**Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs variieren aufgrund der Räder- beziehungsweise Reifenwahl und hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.   

Zeit für Winterreifen – Tipps für den Reifenwechsel

PM 06. Oktober 2014  
  
Von Oktober bis Ostern – so lautet die Faustregel für die Phase, in der Pkw auf Winterreifen unterwegs sein sollten. Natürlich ist dabei auch die aktuelle Wetterlage ausschlaggebend, aber lange werden die in vielen Teilen Deutschlands ungewohnt spätsommerlichen Temperaturen nicht mehr anhalten. Zeit also, sich mit dem Reifenwechsel zu befassen. 


Dazu gibt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn), der bundesweite Fachverband der Reifenspezialisten in Deutschland, folgende Tipps:  


Es gibt viele Gründe, warum es sinnvoll ist, Kraftfahrzeuge im Frühjahr von Winter- auf Sommer- und im Herbst wieder zurück auf Winterreifen umzurüsten. Im Winter sind spezielle Winterreifen aufgrund ihrer auf kalte Temperaturen ausgelegten Materialmischung klar die bessere Wahl und bei Schnee- und Eisglätte per Straßenverkehrsordnung sogar vorgeschrieben – sonst muss das Auto stehen bleiben. Das wichtigste Argument jedoch: Ein Fahrzeug mit den zur Saison passenden Reifen ist einfach sicherer unterwegs, weil es den optimalen Grip bietet.
  
Auch wenn gesetzlich nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben ist, empfehlen Reifenexperten für Winterreifen mindestens 4 mm Restprofil. Mit jedem Millimeter weniger nimmt die Bodenhaftung – und damit Fahrstabilität und Bremsstärke des Fahrzeugs – deutlich ab.  


Die Automobilhersteller empfehlen zudem, die Räder bei jedem Wechsel auswuchten zu lassen. Schon eine Unwucht von zehn Gramm wirkt sich bei der Fahrt wie Hammerschläge auf das Fahrzeug aus. Es kommt zu Mehrverschleiß an Auto und Reifen sowie Lenkradvibrationen. „Da schon einmaliges Überfahren einer Bordsteinkante eine Unwucht auslösen kann, sind Einbußen bei Fahrkomfort, -sicherheit und Fahrzeuglebens- dauer vorprogrammiert, wenn nicht regelmäßig beim Radwechsel die Räder wieder auf optimale Laufruhe geprüft und eingestellt werden“, erklärt Hans-Jürgen Drechsler, Technikexperte des Reifenverbandes.  

Zu den zuverlässigsten Reifen zählen die sogenannten UHP- (Ultra-High-Performance) und Runflat-Reifen, auf denen deutschlandweit bereits jedes dritte Fahrzeug unterwegs ist. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Gerade bei UHP- und Runflat-Reifen ist es enorm wichtig, die Montage einem qualifizierten Profi zu überlassen, denn sie erfordern nicht nur spezielle Werkstattausrüstung, sondern auch besonders sensiblen Umgang beim Montagevorgang. Einen für die sichere Reifenmontage qualifizierten Betrieb erkennt man am sogenannten wdk-Zertifikat. 
WDK Gütesiegel


Zertifiziert werden ausschließlich Reifenfachhändler, deren Mitarbeiter spezielle Schulungen absolviert haben und die einen Nachweis über die erforderlichen Montagemaschinen erbringen können. Mehr Infos dazu sowie eine bequeme Suchfunktion nach zertifizierten Betrieben im Internet unter www.wdk-zertifikat.de.  

Last, but not least: Auch Fahrzeuge, die serienmäßig mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sind – und das müssen aufgrund eines neuen EU-Gesetzes alle ab 1. November neu zugelassenen Pkw, Geländewagen und Wohnmobile sein –, erfordern besondere Ausstattung und spezielles Know-How beim Reifenwechsel und gehören deshalb unbedingt in die Hände des Reifenfachmanns. Alles Wissenswerte hierzu erfahren Autofahrer auf der neuen BRV-Website www.RDKS-Wissen.de

Quelle: BRV-Reifenhandel (Bonn)